Schlieps Birgit

Birgit Schlieps ist bildende Künstlerin und lebt seit 1987 in Berlin. Sie ist Mitbegründerin der Künstler/innengruppe Stadt im Regal. Lehrende, forschende und kuratorische Tätigkeit im Bereich Kunst im Kontext von Architektur, Design und dem urbanen Raum. Sie promovierte im Bereich urbaner Fotografie und Stadtforschung an der HFBK Hamburg, Publikation: »Bildphänomene einer Plattenstadt in der kasachischen Steppe«, Hamburg: Materialverlag HFBK 2021. Sie studierte Bildhauerei, Multimedia und Architektur an der Universität der Künste Berlin, Architectural Association London und Cooper Union New York und war wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin an der TU Berlin, Dozentin an der UdK Berlin und Gastprofessorin an der UQUAM, École de design, Montréal/ Berlin. Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 seit 2026.

Niagara Falls, 2009, Fotografie 1920/2009, gerastert 10 Lin./Zoll, C-Print, tapeziert, 5,20 x 7,60 m (innen über zwei Geschosse); Holzgerüst, 5,00 m x 4,00 m x 3,70 m (außen)_Letzte Überprüfung - Grenzwachturm Schlesischer Busch, Flutgraben e.V., Berlin 2009. Foto: Birgit Schlieps, VG Bildkunst.
Niagara Falls, 2009, Fotografie 1920/2009, gerastert 10 Lin./Zoll, C-Print, tapeziert, 5,20 x 7,60 m (innen über zwei Geschosse); Holzgerüst, 5,00 m x 4,00 m x 3,70 m (außen)_Letzte Überprüfung – Grenzwachturm Schlesischer Busch, Flutgraben e.V., Berlin 2009. Foto: Birgit Schlieps, VG Bildkunst.

Die Künstlerin arbeitet mit konzeptueller Fotografie, Zeichnung, Text, Skulptur und ortspezifischen Installation und hat für sich den Begriff der URBANEN BILDHAUEREI entwickelt. Sie interessiert sich für die zufälligen und psychischen Dimensionen des Bildes, die spekulative Erzählungen, unsichtbare Landschaften und Landschaften mit unsichtbaren Geschichten hervorrufen.Die entstehenden künstlerischen Arbeiten funktionieren wie Ellipsen, die mit leichten Bedeutungsverschiebungen in der Repräsentation und dem Gebrauch eines Materials, eines Mediums ein Thema umkreisen. Im Sinne einer investigativen und imaginativen Revision der Moderne versteht sie ihre Arbeit als eine Form bildnerischer Gegenwartsarchäologie, durch die die komplexe Topographie und Topologie eines Ortes wahrnehmbar wird.

Ihre Praxis verbindet Theorien des Sehens mit Ebenen der unmittelbaren Wahrnehmung, die Leerstellen und Bedingungen des Relationalen mit einschließen.

Ausstellungen in Institutionen und Galerien (Auswahl): Zwinger Galerie, Berlin; Galerie im Saalbau Neukölln, Berlin; super bien! gewächshaus für zeitgenössische kunst, Berlin; Galerie Nord, Kunstverein Tiergarten, Berlin; ratskeller, Galerie für zeitgenössische Kunst, Berlin-Lichtenberg; Nationalgalerie Staatliche Museen zu Berlin; Akademie der Künste Berlin West; Künstlerhaus Frise, Hamburg;  ICA, Dunaújváros, Ungarn; Centre d’Art Passerelle, Brest; Stadtmuseum Graz; Hartware MedienKunstVerein, Phoenixhalle, Dortmund; offspace, Wien; Gesellschaft der Freunde junger Kunst, Baden-Baden; Galerie La Panaderia, Mexiko City; China Art Objects Gallery, Los Angeles.

Tribuna Ospiti - Il quadro è mutato, 2017, 18/(33) -teilige Serie, Text auf Papier + Digital Fotoprint, gerahmt 29,7 x 42 cm; 4 Papiertütenskulpturen, doppellagig gefaltetes Papier, Aquarell, Pigment liner, 1(144 x 80 x 36 cm), 3 (126 x 70 x 30 cm); 4 Absperrständer, aufgestellt im Quadrat, blaues Tauwerk; Pescinara-Schriftzug, Tusche, 70 x 230 cm_Zwinger Galerie, Berlin 2017. Foto: Birgit Schlieps, VG Bildkunst.
Tribuna Ospiti – Il quadro è mutato, 2017, 18/(33) -teilige Serie, Text auf Papier + Digital Fotoprint, gerahmt 29,7 x 42 cm; 4 Papiertütenskulpturen, doppellagig gefaltetes Papier, Aquarell, Pigment liner, 1(144 x 80 x 36 cm), 3 (126 x 70 x 30 cm); 4 Absperrständer, aufgestellt im Quadrat, blaues Tauwerk; Pescinara-Schriftzug, Tusche, 70 x 230 cm_Zwinger Galerie, Berlin 2017. Foto: Birgit Schlieps, VG Bildkunst.

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