Anna von Damnitz
Anna von Damnitz, Weg auf Hiddensee, um 1900, 67x 57 cm, Öl/Lwd., Galerie "der Panther", München, © Galerie "der Panther, München

Anna von Damnitz (31.05.1871 Sternalitz/Oberschlesien-18.05.1945 Potsdam) war eine deutsche Landschafts-, Stillleben- und Genremalerin. Sie lebte und arbeitete in Berlin. Von 1913-1927 war sie Mitglied im VdBK.

Anna von Damnitz studierte in München und Berlin, hier u. a. bei Walter Leistikow. In der Manier der modernen deutschen Landschaftsmalerei hielt die Künstlerin Ansichten von Hiddensee, von Märkischen Seen und Parklandschaften fest.

Werke befinden sich in der Galerie „der Panther“, München

Ines Doleschal
Faltungen No 27, 2021, Acryl auf Leinwand; 50 x 40 cm (Bild- und Fotorechte: Künstlerin und VG Bild-Kunst)

 

Ines Doleschal in 8 aus 54, Käthe-Kollwitz-Museum, 2020

Ines Doleschal (*1972 in Waiblingen bei Stuttgart) lebt und arbeitet in Berlin und Dessau. Sie ist seit 2019 Mitglied des VdBK 1867.

Ines Doleschal studierte zunächst von 1992-1995 Kunstgeschichte und Anglistik an der Universität Tübingen. Während eines Austauschjahres im Art department am Goldsmiths’ College in London entschied sie sich für ein Kunststudium und setzte dieses, wieder in Deutschland, an der Kunstakademie Münster u.a. bei Elly Strik fort. Parallel zum Studium der Malerei absolvierte Doleschal ein Lehramtstudium für Kunst und Englisch an der Uni Münster, das sie 2001 mit einem Staatsexamen abschloss. In Berlin folgte ab 2001 – unterbrochen durch die Geburt ihres ersten Kindes – das postgraduale Masterstudium „Kunst im Kontext“ an der Universität der Künste.

Neben ihrer Ausstellungstätigkeit in Gruppen- und Einzelausstellung (u.a. am Käthe Kollwitz Museum Berlin, in der Galerie Greulich in Frankfurt am Main und der Galerie Nanna Preußners in Hamburg, im Kunstverein Oerlinghausen, in der Städtischen Galerie Ostfildern oder im Kunstverein Bellevue-Saal in Wiesbaden und im KunstHaus Potsdam), arbeitet die Künstlerin freiberuflich an den Staatlichen Museen zu Berlin und am Museum Barberini, Potsdam, sowie als Dozentin an verschiedenen Berliner Bildungseinrichtungen. Inzwischen dreifache Mutter war sie 2018 Mitiniatorin des Netzwerks kunst+kind berlin, das sich für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit im Kunstbetrieb einsetzt. 2019 konzipierte und co-kuratierte Doleschal die Ausstellung „KLASSE DAMEN! 100 Jahre Öffnung der Kunstakademie Berlin für Frauen“ im Schloss Biesdorf bei Berlin. Mit der Gründung des Aktionsbündnisses fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen zusammen mit Rachel Kohn verfolgt Doleschal seit 2020 auch öffentlichkeitswirksam das Ziel, mehr Geschlechtergerechtigkeit und Präsenz von Künstlerinnen in der deutschen Ausstellungs- und Museumslandschaft zu erreichen.

Doleschal publiziert Artikel und Blogbeitrage zum Thema Sichtbarkeit von Künstlerinnen in einschlägigen Print- und digitalen Medien (z.B. „(K)ein Raum für mich allein – Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie“ in: blog.smb.museum/ oder „Vom Malweib zur Quotenkünstlerin – warum Umdenken nötig ist“ in: kultur politik, 3/2019) und.

Ines Doleschal
bauhaus, weiblich (für Gunta Stölzl), 2019, Acryl auf Papier, 42 x 27,9 cm, Privatbesitz (Bild- und Fotorechte: Künstlerin und VG Bild-Kunst)

Ines Doleschal wurde mit folgenden Stipendien und Preisen ausgezeichnet:

2021 Förderung für „Innovative Kunstprojekte“ des NEUSTART-Programms der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien; 2020 Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kulturprojekte Berlin. Förderung für Künstler*innen mit Kindern durch die Stiftung kulturvoll e.V.; 2011 Aufenthaltsstipendium der Landis+Gyr-Stiftung, Zug, CH; 2010 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop; 2009 Stipendium des Kunstvereins Frankfurt Oder; 2007 Stipendium Agnes Straub und Käthe Dorsch-Stiftung Berlin; 1999 Förderstipendium der Kunstakademie Münster.

www.ines-doleschal.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Ines_Doleschal

www.kunstundkind.berlin

 

Kerstin Drechsel
I ♥ FEMINISM, Ansicht Shortlist Marianne Werefkinpreis, Haus am Kleistpark, Berlin 2020, Aquarell/Papier, Glasplatten, jeweils um 32 x 24 cm, Öl, MDF, Metallgestell, Stoff, © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Gerhard Haug

Kerstin Drechsel
o.T. aus E-Werk, Risografie auf farbigem Papier, bestehend aus 16 Einzelblättern A3: 168 x 118,8 cm, 2017 © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Silke Helmerdig

Kerstin Drechsel (*1966) lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer Malerei und ihren Installationen untersucht sie kulturelle, genderspezifische und queere Themen, die Fragen nach Identität und Intimität im Kontext gesellschaftlicher Normen aufwerfen. Gleichzeitig untersucht sie verschiedene Erscheinungsformen von Malerei. Seit 2021 ist sie Mitglied des VdBK 1867. 2020 war sie auf der Shortlist zum Marianne-Werefkin-Preis und stellte im Haus am Kleistpark, Berlin aus.

Kerstin Drechsel studierte 1988-94 an der HdK (heute UdK) Berlin in der Klasse von Achim Freyer und ist dessen Meisterschülerin.

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und wurde gefördert, u.a. durch das Goldrausch Künstlerinnenprojekt Art IT (1997), den Berliner Senat für Paris (2005), das Arbeitsstipendium des Berliner Senats (2006), den Kunstfonds Bonn (2008), erhielt die Katalogförderung des Berliner Senats (2011) und das Recherchestipendium des Berliner Senats (2015).

Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. in Das Achte Feld, Museum Ludwig, Köln; Just different, Cobra Museum Amstelveen/NL; trouble in painting, BBB centre d ́Art, Toulouse/F; Painting forever – Keilrahmen, Kunstwerke Berlin; I Queerelanti, neon>campobase, Bologna/I; Berlin: Tendenzen, Palau de la Virreina, Barcelona/E; Gallery for the Central Bohemien Region, Kutna Hora/CZ; Meatdistrict, Mama, showroom for Media and Moving Art, Rotterdam/NL; A Room, De Markten, Brüssel/B; surf, Künstlerhaus Bregenz/A; Lesbisches Sehen, Schwules Museum Berlin; I FEMINISM, SEPTEMBER, Berlin; Jan-Holger, Vane Newcastle/UK; Pflegekind 2, Galerie Carolyn Heinz, Hamburg; E-Werk, Zwinger Galerie, Berlin.

Kerstin Drechsel
E-Werk, Installationsansicht Zwinger Galerie, Berlin, 2018, Acryl, Eitempera, Öl, Spachtelmasse auf MDF, lackierte Metallgestelle, Puppen aus Papiermaché, Stoffe, u.a., © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Silke Helmerdig

Ihre Monografie Wärmespeichersysteme erschien im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern. Die Kataloge In Wärmeland, Hrg. Goldrausch Künstlerinnenprojekt und MITTELERDE, Hrg. SEPTEMBER, sind im Vice Versa Verlag, Berlin erschienen. Beiträge in zahlreichen Publikationen, u.a. in New German Painting Remix, Prestel Verlag, München.

Kerstin Drechsel wird von der Zwinger Galerie Berlin vertreten sowie der Galerie Carolyn Heinz, Hamburg und Vane, Newcastle upon Tyne/UK.

Website: Kerstin Drechsel

Wikipedia: Kerstin_Drechsel

Youtube: 20 Jahre Mauerfall, Kerstin Drechsel über ihre Arbeit RESERVE

Christa Düll
Christa Düll, Ostern, 1972

Die seit 1933 in Berlin lebende Kunstmalerin Christa Düll, geboren 1925 in Frankfurt/Oder, absolvierte zunächst eine Lehre als Apothekenhelferin. Im Anschluss an ihre künstlerische Vorbildung bei Richard Flockenhaus studierte sie von 1945 bis 1951 an der HfBK bei den Professoren Heinrich Ehmsen und Emil Schumacher und war seit 1949 Meisterschülerin bei Karl Hofer. 1952 folgte ein einjähriger Studienaufenthalt in Paris. Ihrem ersten offiziellen Großauftrag, das 1964 fertiggestellte Altarbild für die evangelische Kirche in Berlin-Mariendorf-Süd am Mariedorfer Damm 342, schlossen sich ab 1969 diverse Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Deutschland an. Christa Dülls Malerei und Grafik, die nur schwer in eine der geläufigen Strömungen abstrakter Kunst einzuordnen ist, wird von einem eigenwilligen, formauflösenden Erscheinungscharakter getragen, der auf scharf gesetzte, zuweilen aber auch stimmungsvoll arrangierte Farbkontraste setzt. Vor allem die lebenslange und schon zu Studienzeiten geknüpfte Freundschaft zum Maler Horst Heinen war für die Formensprache der Künstlerin eine wichtige Inspirationsquelle. Christa Düll ist seit 1964 Mitglied des VdBK, seit 1984 gehörte sie dem Vereinsvorstand an.