Der Verein

NACHRUF FÜR HEIDE PAWELZIK

Unser neues Mitglied Heide Pawelzik ist gestern nachmittag im Krankenhaus Buch in Anwesenheit ihrer Kinder friedlich gestorben. Ein sehr altes Krebsleiden hatte plötzlich wieder Metastasen gezeigt und dann ging alles sehr schnell. Sie hatte sich sehr über die Aufnahme in den VdBK gefreut und war zunächst noch voller Pläne. Wir Freunde und Verwandte haben uns noch sehr schön von ihr verabschieden können.
Die Trauer jetzt ist groß.

Als Einleitung eines Nachrufes für Heide Pawelzik gedacht:

Heide Pawelzik, there is a crack..., 2013
Ich habe heute nacht nachgedacht und finde den Satz von Leonard Cohen, den Heide unter ein Altarobjekt in Landow (Rügen) 2013 schrieb, sehr wichtig für Heide und ihre Arbeit: ´There is a crack in everything, that’s how the light gets in`. Sie schickte ihn mir erneut kurz vor ihrem Tod mit dem Foto ihres Objektes, das jetzt im Freien neben der Kultur-und Wegekirche steht, Rost anlegte und rot wurde. Auf dem Foto seht Ihr es im Februar-Schnee dieses Jahres. In der Ausstellung ´bin ich blind, bin ich taub` von Heide, Anna von Holleben und mir 2013 in der alten Kultur-und Wegekirche in Landow hatte Heide eine große Metallplastik, wie ein aufgeschlagenes Buch vor den Altar mit einem mittelalterlichen Gemälde gestellt, im rechten Teil der Plastik ein Riss, durch den das Licht des Kirchenfensters dahinter brach.
Ich grüße Euch herzlich Mara Loytved-Hardegg

HKM HAUS KUNST MITTE 

die neue Adresse des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867

Just in einer Zeit, wo die Standortsicherung von Kunst und Künstler/innen erneut in Frage gestellt wird (Hamburger Bahnhof, Uferhallen, Verdrängung durch steigende Mieten etc.), hat der nun 152 jährige Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 die längst fällige Möglichkeit, langfristig Räume im neu entstandenen Mitteviertel und ehemaligen Galerienviertel Heidestraße zentral gelegen und gerade einmal 200 m vom Hamburger Bahnhof entfernt, im ehemaligen HKM Haus Kunst Mitte zu beziehen.

Foto: Anja Teske

Hier wird der Verein, Projekte eines „Künstlerinnenhauses“ realisieren und internationale Kooperationen mit anderen Künstlerinnenverbänden schmieden. Nach vielen Jahren und bisher vergeblichen Unterstützungsanfragen beim Senat wird der Verein von Charlotte E. Pauly, Käthe Kollwitz, Emy Roeder und Lotte Laserstein (um nur ein paar der in seinen Hochzeiten über 800 Mitglieder zählende Verein zu nennen), also wieder eine feste Adresse haben. Als wesentlichen Vorgeschmack auf die neuen Ausstellungsmöglichkeiten werden die zeitgenössischen Mitglieder eine Pop-up Ausstellung initiieren, zu der wir Sie herzlich einladen.

POP-UP SHOW

mit Susanne Ahner, Alpana (Arzu Murshida), Paula Anke, Fides Becker, Tania Bedriñana, Ina Bierstedt, Monika Brachmann, Silvia Klara Breitwieser, Alke Brinkmann, Laura Bruce, Bettina Cohnen, Ines Doleschal, Hannah Dougherty, Niki Elbe, Ricoh Gerbl, Hanna Hennenkemper, Sabine Herrmann, Margareta Hesse, INGARTAN (Karla Woisnitza), Friederike Jokisch, Friederike Klotz, Pauline Kraneis, Ingeborg Lockemann/Elke Mohr, Mara Loytved-Hardegg, Irma Markulin, Irmgard Merkens, Eva Moeller, Emerita Pansowová, Sibylle Prinzessin von Preußen, Cornelia Renz, Maja Rohwetter, Heike Ruschmeyer, Viola Schill, Susanne Schirdewahn, Vera Schwelgin, Ulrike Seyboth, Nadja Siegl, Zuzanna Skiba, Lucy Teasdale, Anja Teske, Bettina Wächter, Gisela Weimann
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Laufzeit der Ausstellung: 28.Oktober bis Juni 2021
Besuch der Ausstellung nach vorheriger Vereinbarung möglich. Öffnungszeiten werden noch bekanntgegeben.
Ort: Haus Kunst Mitte, Heidestraße, Berlin
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Aufgrund des aktuellen Corona-Geschehens ist ein Besuch zur Zeit nur nach vorheriger Terminvereinbarung möglich. Wir bitten um vorherige Kontaktaufnahme und Anmeldung bei der künstlerischen Leiterin des Vereins und Stiftungsratsvorsitzende Dr. Anna Havemann:  annahavemann@gmx.de. Vielen Dank!

 

Sie wollen Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen werden?
Alle Informationen finden Sie hier.