Der Verein

Projektraum des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867
im Haus Kunst Mitte, Heidestraße 54, 10557 Berlin

Aktuell zwei Ausstellungen an zwei Orten:

Let’s have a ball

POP-UP! Ausstellung im Camaro Haus

Die Camaro Stiftung lädt am 27. April 2022 ab 18 Uhr zur Vernissage der Pop-Up Ausstellung  „Let´s have a ball!“ im Camaro Haus mit Musik des Berliner Schellack-Duos mit Sumse Keil ein.

Im Camaro Haus, in den Räumen der ehemaligen Zeichen- und Malschule des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V., haben bereits vor fast 130 Jahren Maskenbälle stattgefunden. Die heute nahezu vergessene Tradition der Kostümfeste des Vereins sollte schon im letzten Jahr wiederbelebt werden und fiel der Pandemie zum Opfer.

18 zeitgenössische Künstlerinnen des Vereins hatten großen Spaß, sich bei einem Fotoshooting ihre eigens entworfenen Kostüme gegenseitig zu präsentieren. Eine Auswahl der 2021 entstandenen Bilder der New Yorker Fotografin Galya Feierman werden in der aktuellen Pop-Up Ausstellung im Aktsaal gezeigt.

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. ist der älteste, aktive Zusammenschluss bildender Künstlerinnen in Deutschland, gegründet 1867, als den Frauen der Zugang zur Kunsthochschule verwehrt war. Der Verein vergibt alle 2 Jahre den „Marianne-Werefkin-Preis“ an zeitgenössische Künstlerinnen. U.a. waren Lotte Laserstein, Käthe Kollwitz und Paula Modersohn-Becker Mitglieder des Vereins.

Öffnungszeiten: 27. April – 18. Juni 2022
Dienstag, Mittwoch und Freitag 13 – 17 Uhr
Donnerstag 13 – 20 Uhr
Samstag, Sonntag und Montag geschlossen

Nach Absprache können auch Zeiten außerhalb der Öffnungszeiten vereinbart werden.

Adresse: Alexander und Renata Camaro Stiftung
Potsdamer Straße 98A 10785 Berlin
Tel. +49 (0)30. 263 929 75 info@camaro-stiftung.de

Die Ausstellung ist verlängert bis zum 18. Juni!

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SAVE THE DATE:
Samstag, 18. Juni 2022, 20:00 Uhr

Ball der Künstlerinnen

Das heutige Camaro Haus wurde 1893 als erste Zeichen- und Malschule für den Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. erbaut. Sie war die erste Kunsthochschule für Frauen in Deutschland. In diesen Räumlichkeiten haben bereits vor 130 Jahren legendäre Maskenbälle stattgefunden.

Die Alexander und Renata Camaro Stiftung knüpft daran an und feiert die Pionierinnen von damals und heute. Die Künstlerinnen des Vereins nehmen als lebendiges Kunstwerk teil.

Mehr dazu in der Ankündigung der Camaro-Stiftung

Die Auswilderung wird verschoben

Neue Arbeiten von Ricoh Gerbl, Ingeborg Lockemann / Elke Mohr im Projektraum

Finissage: „Die Auswilderung wird verschoben.“ 

Sonntag 29.05.2022 

17 – 19 Uhr 

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Zusatzprogrammpunkt:

16 Uhr – Lesung von Ricoh Gerbl

Ricoh Gerbl

Texte aus dem literarischen Projekt: 

Who is standing next to you?

In einer Großstadt sind die meisten Begegnungen mit Menschen flüchtig. Wir kennen weder die Herkunft der Menschen, noch die Gründe, warum sie sich gerade an diesem Ort aufhalten, noch was sie im Moment beschäftigt. Für das Projekt „Who is standing next to you?“ halte ich inne und spreche in unterschiedlichen Großstädten Menschen an. Menschen die ich nicht kenne. Ich verwickle sie in ein Gespräch und finde dabei so einiges über sie heraus. Für eine kurze Zeit wird die Flüchtigkeit und die Anonymität aufgehoben. Und danach sorge ich dafür, dass diese Begegnung nicht einfach wieder untergeht, im Fluß der Zeit verschwindet. Sie wird als literarische Momentaufnahme festgehalten. Gäbe es ein Motto, würde es heißen: Begegnungen erweitern die Wirklichkeit und verdeutlichen das Wirkende. In den Texten kann man dann zum Beispiel erfahren, warum man in Granada in einer Höhle lebt, einen Esel mit dem Auto spazieren fährt, versucht sich als Strassenmusiker sein Geld zu verdienen oder in Berlin am Hansaplatz gerne mal einen Pfannkuchen ißt.

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Ich denke viel an die Zukunft, weil das der Ort ist, wo ich den Rest meines Lebens verbringen werde.

Woody Allen

Wachsen wilde Tiere in Gefangenschaft auf, gibt es für einige die Möglichkeit, dass sie in ihre ursprüngliche Umgebung zurückversetzt werden. Eine natürliche Umgebung, im Gegensatz zur künstlich geschaffenen, bietet ihnen mehr Freiräume.

In einer künstlich geschaffenen Welt gibt es zwar Sicherheit und kostenlose Verpflegung, jedoch bleibt dort für viele Tiere das Ausagieren ihrer vielfältigen Anlagen eingeschränkt. Sie können ihre Kapazitäten nicht zur Gänze ausschöpfen. Und wie verhält sich das bei uns Menschen in unseren geschaffenen Strukturen, entstehen auch hier Sicherheiten, die das Leben mehr verhindern, als dass sie die angelegten Kapazitäten freisetzen?

Pressetext als pdf

Eröffnung: Samstag, 30. April, ab 18:30 

Ausstellung: 01. – 29. Mai 2020, Sa/So 14-18 Uhr

Verein der Berliner Künstlerinnen 1867
Haus Kunst Mitte, HH 4. Stock
Heidestraße 54, 10557 Berlin

Die Ausstellungsbesichtigung ist außerhalb der oben genannten Öffnungszeiten auch nach Vereinbarung möglich. Anmeldung unter: dynamik@vdbk1867.de

Hohes Weiß, tiefes Schwarz und manchmal rot

Reihe Kunst Haus Dynamik Nr. 2 | Ausstellung zum Tag der Druckkunst, kuratiert von Friederike Jokisch und Cornelia Renz |
mit Arbeiten von Mitgliedern | Paula Anke | Laura Bruce | Sabine Herrmann | Hanna Hennenkemper | Friederike Jokisch | Friederike Klotz | Pauline Kraneis | Anja Teske | Mara Loytved-Hardegg | Cornelia Renz | Murshida Arzu Alpana | Susanne Schirdewahn | Vera Schwelgin |
Und historischen Mitgliedern | Alice Brasse-Forstmann | Annelise Pilasik | Käthe Kollwitz | Charlotte E. Pauly | Renée Sintenis | Julie Wolfthorn | vom 17. März – 17. April 2022

Jahresprogramm 2022

Ausstellungsreihe „Kunst Haus Dynamik“ im neuen Projektraum des Vereins im Haus Kunst Mitte
Nr. 1 – MOMENTE DER ERZÄHLUNG/NARRATIVE MOMENTS
Nr. 2 – HOHES WEISS, TIEFES SCHWARZ & MANCHMAL ROT
Nr. 3 – DIE AUSWILDERUNG WIRD VERSCHOBEN
Nr. 4 – IM ZWEIFEL EIN PORTRAIT
Nr. 5 – GEGENSPRECHANLAGE
Nr. 6 – WELTEN & the BIG SCALE
Nr. 7 – JAHRESGABEN 2022

Jahresgaben 2021

Susanne Ahner | Ina Bierstedt | Silvia Klara Breitwieser | Daniela Fromberg | Friederike Jokisch | Mara Loytved-Hardegg | Heide Pawelzik | Cornelia Renz | Zuzanna Skiba | Anja Teske | Die Jahresgaben können weiterhin im Büro angesehen und erworben werden | 5.12.2021 bis 31.01.2022

6 aus 60 | schwarz & weiß

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 zu Gast im Käthe-Kollwitz-Museum | Laura Bruce | Harriet Groß | Pauline Kraneis | Isa Melsheimer | Cornelia Renz | Zuzanna Skiba | vom 21. Juni bis 26. September 2021

 

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