Ein offenes Ausstellungsprojekt des Verein der Berliner Künstlerinnen 1867

4. August – 3. September 2023
VERNISSAGE mit Pop-up Lesung: Donnerstag, 3. August 202318 – 22 Uhr
ÖFFNUNGSZEITEN: Donnerstag – Samstag, 16 – 19 Uhr
FINISSAGE: Sonntag, 3. September16 – 19 Uhr

Die Projekträume des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 werden zur Raumbühne, basierend auf dem Konzept der Mail Art. Handschriftliches auf Papier versammelt sich zu einem Papiergeschwader gegen das Verschwinden der persönlichen Handschrift in Zeiten von KI.

Die Möglichkeiten, die Künstliche Intelligenz und Chatbots bieten, fördern die geradezu inflationäre Nutzung automatisierter Schreibprogramme. In der medialen Auseinandersetzung mit dieser maschinellen Textproduktion und -reproduktion, die radikale Veränderungen für unsere Gesellschaft mit sich bringen wird, fehlt uns die Beschäftigung mit der Bedeutung unserer Handschrift für unser kreatives Denken, die motorische Entwicklung, unsere künstlerische Identität und vor allem als Ausdruck unserer Persönlichkeit.

Ist die Handschrift eine aussterbende Art? Oder ist es gerade jetzt wichtig, sich in die von Vereinfachungs- und Effizienzgedanken getriebene Digitalisierungsdebatte mit der eigenen Hand, einer Notiz, einem Grußwort oder einer Manuskriptseite EINZUSCHREIBEN?

Die Gruppenausstellung EINSCHREIBEN stellt die Frage, was verschwindet, wenn wir damit aufhören, unseren Worten nicht mehr per Hand Aus- und Nachdruck zu verleihen. Die Räume des Vereins werden zu einer Raumbühne, in der im Laufe der Ausstellung ein kreatives „Papiergeschwader“ wachsen wird, basierend auf dem Konzept der „Mail Art“ und dem Wunsch nach einem offenen Kommunikationsraum. Im Laufe der Ausstellung wird der Ort mit Notizen versehen: Die (kreative) Nachbarschaftdes Projektraums und alle Gäste sind eingeladen, sich in unserem Raum EIN ZU SCHREIBEN und dazu beizutragen, vielfältige und kreative Zeichen gegen das drohende Verschwinden zu setzen …

Susanne Schirdewahn, die Kuratorin der Ausstellung, präsentiert zur Vernissage in einer Pop-up Lesung ein handgeschriebenes Potpurri.

Am Sonntag, den 3. September 2023 ab 16 Uhr laden wir zur Finissage im großen Raumbild ein.

Die neuen Mitglieder des Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 stellen sich vor

16. Juni – 23. Juli 2023
VERNISSAGE: Donnerstag, 15. Juni 202318 – 21 Uhr
ARTIST TALKS: jeweils Donnerstag19 Uhr
FINISSAGE: Sonntag, 23. Juli16 – 19 Uhr

MIT WERKEN VON: Kerstin Grimm • Veronike HinsbergIrène Hug • Delia Keller • Käthe Kruse • Julia Lazarus • Anna Lehmann-Brauns • Britta Lumer • Funda Özgünaydin • Semra Sevin • Karen Stuke • Lioba von den Driesch • Annett Zinsmeister

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 ist der älteste existierende Zusammenschluss bildender Künstlerinnen in Deutschland. So vielfältig und divers die künstlerischen Positionen innerhalb des Vereins sind, so heterogen sind die Werke in der Ausstellung der neu aufgenommenen Künstlerinnen, die in verschiedenen Medien und Kontexten arbeiten: von der Zeichnung, Malerei, Collage, Objekt, Skulptur bis hin zu Fotografie, Film, Installation und Performance. 13 steht für die Anzahl der Künstlerinnen sowie für das Eigenwillige, Besondere, Mysteriöse, Unheimliche und Verborgene, das die vielgestaltigen Arbeiten eint.

ARTIST TALKS: Begleitend findet jeden Donnerstag Abend um 19 Uhr ein Gespräch mit Künstlerinnen der Ausstellung statt, um ihre Arbeit persönlich vorzustellen:

Do 22. Juni: Funda Özgünaydin • Karen Stuke
Do 29. Juni: Lioba von den Driesch • Veronike Hinsberg • Semra Sevin
Do 6. Juli: Anna Lehmann-Brauns • Käthe Kruse • Julia Lazarus
Do 13. Juli: Kerstin Grimm • Delia Keller • Annett Zinsmeister
Do 20. Juli: Irène Hug • Britta Lumer

ORT: Showroom + Archiv Verein der Berliner Künstlerinnen 1867
Eisenacher Straße 118 (Erdgeschoss!), 10777 Berlin

ÖFFNUNGSZEITEN: Donnerstag – Sonntag, 16 – 19 Uhr

ÖPNV ANBINDUNG: U1/U2/U3 Nollendorfplatz 600 m • U7 Eisenacher Straße 1200 m •
Bus M19/M29 An der Urania 350m

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Ausstellungsansicht 13

Credit Britta Lumer

Funda Özgünaydin

Untitled (Credit Funda Özgünaydin)

Veronike Hinsberg

MATERial #4 (Credit Britta Lumer)

Karen Stuke

In Carusos Sterbezimmer Hotel Vesuvio, Neapel (Credit Funda Özgünaydin)

Anna Lehmann-Brauns

Museum der Unschuld (Credit Britta Lumer)

Käthe Kruse

Unhörbar (Credit Britta Lumer)

Kerstin Grimm

Himmel und Erde (Credit Britta Lumer)

Britta Lumer

O. T. (Credit Britta Lumer)

Julia Lazarus

Die Ausrufung der Republik (Credit Funda Özgünaydin)

Irène Hug

For Instance Me (Credit Britta Lumer)

Semra Sevin

Looking for Eternal Unitiy (Credit Britta Lumer)

Annett Zinsmeister

VI MdV CP (Credit Britta Lumer)

Delia Keller

Helle Tage + Close Enough (Hallway) (Credit Britta Lumer)

Lioba von den Driesch

ping pong (Credit Funda Özgünaydin)

Ausstellungsansicht

(Credit Britta Lumer)

Zum zweiten Mal richtet die Camaro Stiftung und der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. den traditionellen Ball des Vereins aus. Bereits um 1900 feierten die Künstlerinnen opulente Kostümfeste in den jetzigen Räumen der Camaro Stiftung. Das Haus wurde 1893 für den Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e. V. als Mal- und Zeichenschule erbaut und die lichten, hohen Räume sind einst wie heute ein prachtvoller Rahmen für ausgelassene Feste.

Das Motto des zweiten Balls ist MASKE – dieses geheimnissvolle Accessoire wird in einen lustvollen Kontext gerückt. Alle sind herzlich eingeladen zum Künstlerinnen Ball ins Camaro Haus: ob in Ballrobe, verkleidet als Kunstwerk, maskiert… oder als “Sie selbst” – wir freuen uns auf Sie und Euch! 

Der Höhepunkt ist der CATWALK DER KOSTÜME, auf dem die Künstlerinnen des Vereins und Gäste ihre tragbaren Kunstwerke und besonderen Kostüme vorführen. 

Adresse: Alexander und Renata Camaro Stiftung
Potsdamer Straße 98A 10785 Berlin
Tel. +49 (0)30. 263 929 75 info@camaro-stiftung.de

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SAVE THE DATE:
Samstag, 13. Mai 2023, 20:00 Uhr

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Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens
Credit Ursula Mertens

Ball der Künstlerinnen

Das heutige Camaro Haus wurde 1893 als erste Zeichen- und Malschule für den Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 e.V. erbaut. Sie war die erste Kunsthochschule für Frauen in Deutschland. In diesen Räumlichkeiten haben bereits vor 130 Jahren legendäre Maskenbälle stattgefunden.

Die Alexander und Renata Camaro Stiftung knüpft daran an und feiert die Pionierinnen von damals und heute. Die Künstlerinnen des Vereins nehmen als lebendiges Kunstwerk teil.

Mehr dazu in der Ankündigung der Camaro-Stiftung

Einladungskarte VdBK – Portraitiert im Atelier

28. April – 14. Mai 2023

VERNISSAGE: Donnerstag, 27. April um 18 Uhr

GALLERY WEEKEND / gesonderte Öffnungszeiten:
Fr., 28. April, 14 – 20 Uhr
Sa., 29. April, 14 – 20 Uhr
So., 30. April, 13 – 19 Uhr

ÖFFNUNGSZEITEN: Do – Sa, 14 – 18 Uhr

FINISSAGE:
Sonntag, 14. Mai : 13 – 16 Uhr

Der Fokus dieser Foto-Ausstellung mit 56 Positionen präsentiert, wie die Künstlerinnen des VdbK arbeiten. Gezeigt wird das authentische Arbeitsumfeld, eingebettet in eine Atmosphäre von Intimität und Inspiration. Jedes Porträt erzählt eine individuelle Geschichte und so entfalten sich in der geneinsamen Ausstellung die Persönlichkeiten der Künstlerinnen in all ihren verschiedenen künstlerischen Ansätzen und ihrer Vielfalt.

Sie sind leidenschaftlich, hingebungsvoll, verschmolzen mit der Arbeit, intim,  nachdenklich, eins mit dem Werk, sind dabei einfach nur cool, gelassen und in sich ruhend.

Ein Teil der Fotos wurde bereits 2016 von Studierenden der Ostkreuz-Schule für Fotografie gemacht, ein Teil aktuell durch andere Fotograf:innen wie z.B. Angelika Platen, Jan Sobottka, Maria Schöning, Patricia Schichl oder Jörg Dedering.

In der großen Ansammlung der Fotos haben wir die Möglichkeit, die Komplexität der Frauen hinter der Kunst kennenzulernen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wer die Künstlerinnen sind, was sie bewegt und was sie umgibt.  Durch die kollektive Präsentation kommt die Frage auf : Wer sind wir? Wer sind wir gemeinsam?

Mit der Ausstellung PORTRÄTIERT_ im ATELIER präsentieren sich die aktuellen Künstlerinnen des VdbK gemeinsam mit den historischen wie z.B. Jeanne Mammen, Käthe Kollwitz, Julie Wolfthorn. Sie sind mit der Hauptstadt Berlin und untereinander verbunden und ebenso mit der Identität des kollektiven Gedächtnisses.

Dadurch wird den Besucher:innen auch ein Einblick in die Geschichte des Kunstlerinnenvereins gegeben und gleichzeitig wird die Bedeutung von Kunstlerverbänden als aktuelle wichtige Institutionen hervorgehoben.

Mit 50 zeitgenössischen Positionen von in Berlin lebenden und arbeitenden Künstlerinnen des Vereins:
Katharina Schnitzler, Funda Özgünaydin, Irène Hug, Käthe Kruse, Nadja Siegl, Sabine Herrmann, Friederike Jokisch, Zuzanna Skiba, Ulrike Seyboth, Lioba von den Driesch, Semra Sevin, Ines Doleschal, Margareta Hesse, Rachel Kohn, Veronike Hinsberg, Susanne Schirdewahn, Emerita Pansowová, Irmgard Merkens, Heide Pawelzik, Elisabeth Masé, Cornelia Renz, Delia Keller, Susanne Ahner, Irma Markulin, Niki Elbe, Angela Hampel, Annett Zinsmeister, Viola Schill, Ina Bierstedt, Sibylle Prinzessin von Preußen, Anja Teske, Eva Moeller, Alke Brinkmann, Vera Schwelgin, Harriet Groß, Karen Stuke, Laura Bruce, Kerstin Grimm, Gisela Weimann, Mara Loytved-Hardegg, Britta Lumer, Kerstin Drechsel, Murshida Arzu Alpana, Pauline Kraneis, Fides Becker, Bettina Cohnen, Silvia Klara Breitwieser, Lucy Teasdale, Maja Rohwetter, Paula Anke, Valerie Favre; ebenso weitere historische Positionen u.a. Jeanne Mammen, Lotte Laserstein, Aiga Müller Stadler, Käthe Kollwitz, Julie Wolfthorn und Gertrude Köhler.

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 ist der älteste heute noch existierende Zusammenschluss Bildender Künstlerinnen in Deutschland und in Berlin ansäßig. Er unterhält das Archiv, publiziert Kataloge und vergibt im zweijährigen Turnus den Marianne Werefkin Preis an zeitgenössische Künstlerinnen. Das kulturelle Gedächtnis und die aktuellen Entwicklungen zeitgenössischer Künstlerinnen werden präsentiert. 

Pünktlich zum Gallery Weekend 2023 präsentiert sich der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 im neuen Projektraum in der Eisenacher Straße 118 und mit den frisch aufgenommenen Künstlerinnen. 

European Month of Photography – EMOP Berlin

Mit den Künstlerinnen: Susanne Ahner ||| Murshida Arzu Alpana ||| Bettina Cohnen ||| Daniela Fromberg ||| Harriet Groß ||| INGARTAN ||| Friederike Klotz ||| Mara Loytved-Hardegg ||| Elisabeth Masé ||| Cornelia Renz ||| Nadja Siegl ||| Anja Teske ||| Ingeborg Gerdes & Gisela Weimann

3. März bis 2. April 2023
Haus Kunst Mitte, Heidestraße 54, 10557 Berlin, HH 2.OG
Vernissage: Freitag, 3. März 2023 von 17:00 bis 20.00 Uhr
Öffnungszeiten: Do 15 – 20 Uhr, Fr – So 12 -18 Uhr
Eintritt frei!

Ein Berührungsimpuls wird weitergeleitet und löst eine Reaktion aus – so ist die technische Wirkweise einer Kontaktschleife definiert. Der Impuls verändert sich, wird stärker und schreitet fort, löst weitere Reaktionen aus, verändert sich wiederum und bringt das System zum Schwingen.

Die Berührung kann sich entfalten.

Diese positi Annahme ist der Ausgangspunkt für die Ausstellung Kontaktschleife. Die Künstlerin lesen mit Hilfe der Fotografie Spuren gemeinsamer Erlebnisse und zeigen damit, was sie auf imaginärer und realer Ebene berührt. Jede Begegnung und Berührung ist eine Einladung und jeder Kontakt stellt einen Impuls für die Entstehung von etwas Neuem dar.

Die Ausstellung Kontaktschleife im Rahmen des European Month of Photograpy zeigt Arbeiten von explizit fotografisch arbeitenden Künstlerinnen sowie Positionen, die das Medium genre-übergreifend nutzen und es als eine Erweiterung ihrer bildhauerischen, malerischen und konzeptionellen Ideen nutzen.

Veranstaltungsprogramm

Führung: Dr. Sarah Frost, Kunstwissenschaftlerin
Photographic Touches
Donnerstag, 9. März 2023 um 18:00 Uhr

Projektvorstellung: Elisabeth Masé, Künstlerin
DAS KLEID, multidisziplinäres Projekt
Sonntag, 12. März 2023 um 15:00 Uhr

Vortrag: Felix Freier, Medienwissenschaftler und Fotokünstler, DGPh
photos graphein – Wie die Fotografie anfing
Samstag, 25. März 2023 um 15:00 Uhr

Finissage mit Künstlerinnengespräch
Sonntag, 2. April 2023 um 15:00 Uhr

Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography und in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin
Mit freundlicher Unterstützung der Asyl der Kunst Stiftung und des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867