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Ines Doleschal
Faltungen No 27, 2021, Acryl auf Leinwand; 50 x 40 cm (Bild- und Fotorechte: Künstlerin und VG Bild-Kunst)

 

Ines Doleschal in 8 aus 54, Käthe-Kollwitz-Museum, 2020

Ines Doleschal (*1972 in Waiblingen bei Stuttgart) lebt und arbeitet in Berlin und Dessau. Sie ist seit 2019 Mitglied des VdBK 1867.

Ines Doleschal studierte zunächst von 1992-1995 Kunstgeschichte und Anglistik an der Universität Tübingen. Während eines Austauschjahres im Art department am Goldsmiths’ College in London entschied sie sich für ein Kunststudium und setzte dieses, wieder in Deutschland, an der Kunstakademie Münster u.a. bei Elly Strik fort. Parallel zum Studium der Malerei absolvierte Doleschal ein Lehramtstudium für Kunst und Englisch an der Uni Münster, das sie 2001 mit einem Staatsexamen abschloss. In Berlin folgte ab 2001 – unterbrochen durch die Geburt ihres ersten Kindes – das postgraduale Masterstudium „Kunst im Kontext“ an der Universität der Künste.

Neben ihrer Ausstellungstätigkeit in Gruppen- und Einzelausstellung (u.a. am Käthe Kollwitz Museum Berlin, in der Galerie Greulich in Frankfurt am Main und der Galerie Nanna Preußners in Hamburg, im Kunstverein Oerlinghausen, in der Städtischen Galerie Ostfildern oder im Kunstverein Bellevue-Saal in Wiesbaden und im KunstHaus Potsdam), arbeitet die Künstlerin freiberuflich an den Staatlichen Museen zu Berlin und am Museum Barberini, Potsdam, sowie als Dozentin an verschiedenen Berliner Bildungseinrichtungen. Inzwischen dreifache Mutter war sie 2018 Mitiniatorin des Netzwerks kunst+kind berlin, das sich für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit im Kunstbetrieb einsetzt. 2019 konzipierte und co-kuratierte Doleschal die Ausstellung „KLASSE DAMEN! 100 Jahre Öffnung der Kunstakademie Berlin für Frauen“ im Schloss Biesdorf bei Berlin. Mit der Gründung des Aktionsbündnisses fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen zusammen mit Rachel Kohn verfolgt Doleschal seit 2020 auch öffentlichkeitswirksam das Ziel, mehr Geschlechtergerechtigkeit und Präsenz von Künstlerinnen in der deutschen Ausstellungs- und Museumslandschaft zu erreichen.

Doleschal publiziert Artikel und Blogbeitrage zum Thema Sichtbarkeit von Künstlerinnen in einschlägigen Print- und digitalen Medien (z.B. „(K)ein Raum für mich allein – Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie“ in: blog.smb.museum/ oder „Vom Malweib zur Quotenkünstlerin – warum Umdenken nötig ist“ in: kultur politik, 3/2019) und.

Ines Doleschal
bauhaus, weiblich (für Gunta Stölzl), 2019, Acryl auf Papier, 42 x 27,9 cm, Privatbesitz (Bild- und Fotorechte: Künstlerin und VG Bild-Kunst)

Ines Doleschal wurde mit folgenden Stipendien und Preisen ausgezeichnet:

2021 Förderung für „Innovative Kunstprojekte“ des NEUSTART-Programms der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien; 2020 Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa, Kulturprojekte Berlin. Förderung für Künstler*innen mit Kindern durch die Stiftung kulturvoll e.V.; 2011 Aufenthaltsstipendium der Landis+Gyr-Stiftung, Zug, CH; 2010 Arbeitsstipendium im Künstlerhaus Lukas, Ahrenshoop; 2009 Stipendium des Kunstvereins Frankfurt Oder; 2007 Stipendium Agnes Straub und Käthe Dorsch-Stiftung Berlin; 1999 Förderstipendium der Kunstakademie Münster.

www.ines-doleschal.de

https://de.wikipedia.org/wiki/Ines_Doleschal

www.kunstundkind.berlin

 

Hannah Dougherty

Hanna DoughertyHannah Dougherty starts with drawings and collage and, using carpentry and found objects, creates site-specific and installational works. She collaborates with choreographers, performance artists, and musicians to create sceneography for performance oriented spaces. Dougherty was born in Philadelphia, PA (USA). She received her BFA from the Maryland Institute College of Art in Baltimore, USA and an MA from the Royal College of Art in London, England. She lives and works in Berlin since 2002.

Hanna Dougherty
Atelier Ansichten, alle fotos courtesy of the artist. © 2020/2021

Hannah Dougherty arbeitet mit Zeichnungen und Collagen und verwendet Holz, Pappe, und Fundstücke, um installation und ortsspezifische Arbeiten zu schaffen. Sie arbeitet mit Choreografen, Performance-Künstlern und Musikern zusammen, um Sceneography für performative Räume zu schaffen. Hannah Dougherty wurde in Philadelphia, PA (USA) geboren. Sie erhielt ihren BFA vom Maryland Institute College of Art in Baltimore, USA und einen MA vom Royal College of Art in London, England. Sie lebt und arbeitet seit 2002 in Berlin.

hannahdougherty.net
Hannahorladougherty (instagram)

Kerstin Drechsel
I ♥ FEMINISM, Ansicht Shortlist Marianne Werefkinpreis, Haus am Kleistpark, Berlin 2020, Aquarell/Papier, Glasplatten, jeweils um 32 x 24 cm, Öl, MDF, Metallgestell, Stoff, © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Gerhard Haug

Kerstin Drechsel
o.T. aus E-Werk, Risografie auf farbigem Papier, bestehend aus 16 Einzelblättern A3: 168 x 118,8 cm, 2017 © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Silke Helmerdig

Kerstin Drechsel (*1966) lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer Malerei und ihren Installationen untersucht sie kulturelle, genderspezifische und queere Themen, die Fragen nach Identität und Intimität im Kontext gesellschaftlicher Normen aufwerfen. Gleichzeitig untersucht sie verschiedene Erscheinungsformen von Malerei. Seit 2021 ist sie Mitglied des VdBK 1867. 2020 war sie auf der Shortlist zum Marianne-Werefkin-Preis und stellte im Haus am Kleistpark, Berlin aus.

Kerstin Drechsel studierte 1988-94 an der HdK (heute UdK) Berlin in der Klasse von Achim Freyer und ist dessen Meisterschülerin.

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und wurde gefördert, u.a. durch das Goldrausch Künstlerinnenprojekt Art IT (1997), den Berliner Senat für Paris (2005), das Arbeitsstipendium des Berliner Senats (2006), den Kunstfonds Bonn (2008), erhielt die Katalogförderung des Berliner Senats (2011) und das Recherchestipendium des Berliner Senats (2015).

Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. in Das Achte Feld, Museum Ludwig, Köln; Just different, Cobra Museum Amstelveen/NL; trouble in painting, BBB centre d ́Art, Toulouse/F; Painting forever – Keilrahmen, Kunstwerke Berlin; I Queerelanti, neon>campobase, Bologna/I; Berlin: Tendenzen, Palau de la Virreina, Barcelona/E; Gallery for the Central Bohemien Region, Kutna Hora/CZ; Meatdistrict, Mama, showroom for Media and Moving Art, Rotterdam/NL; A Room, De Markten, Brüssel/B; surf, Künstlerhaus Bregenz/A; Lesbisches Sehen, Schwules Museum Berlin; I FEMINISM, SEPTEMBER, Berlin; Jan-Holger, Vane Newcastle/UK; Pflegekind 2, Galerie Carolyn Heinz, Hamburg; E-Werk, Zwinger Galerie, Berlin.

Kerstin Drechsel
E-Werk, Installationsansicht Zwinger Galerie, Berlin, 2018, Acryl, Eitempera, Öl, Spachtelmasse auf MDF, lackierte Metallgestelle, Puppen aus Papiermaché, Stoffe, u.a., © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Silke Helmerdig

Ihre Monografie Wärmespeichersysteme erschien im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern. Die Kataloge In Wärmeland, Hrg. Goldrausch Künstlerinnenprojekt und MITTELERDE, Hrg. SEPTEMBER, sind im Vice Versa Verlag, Berlin erschienen. Beiträge in zahlreichen Publikationen, u.a. in New German Painting Remix, Prestel Verlag, München.

Kerstin Drechsel wird von der Zwinger Galerie Berlin vertreten sowie der Galerie Carolyn Heinz, Hamburg und Vane, Newcastle upon Tyne/UK.

Website: Kerstin Drechsel

Wikipedia: Kerstin_Drechsel

Youtube: 20 Jahre Mauerfall, Kerstin Drechsel über ihre Arbeit RESERVE

Christa Düll
Christa Düll, Ostern, 1972

Die seit 1933 in Berlin lebende Kunstmalerin Christa Düll, geboren 1925 in Frankfurt/Oder, absolvierte zunächst eine Lehre als Apothekenhelferin. Im Anschluss an ihre künstlerische Vorbildung bei Richard Flockenhaus studierte sie von 1945 bis 1951 an der HfBK bei den Professoren Heinrich Ehmsen und Emil Schumacher und war seit 1949 Meisterschülerin bei Karl Hofer. 1952 folgte ein einjähriger Studienaufenthalt in Paris. Ihrem ersten offiziellen Großauftrag, das 1964 fertiggestellte Altarbild für die evangelische Kirche in Berlin-Mariendorf-Süd am Mariedorfer Damm 342, schlossen sich ab 1969 diverse Einzel- und Gruppenausstellungen in ganz Deutschland an. Christa Dülls Malerei und Grafik, die nur schwer in eine der geläufigen Strömungen abstrakter Kunst einzuordnen ist, wird von einem eigenwilligen, formauflösenden Erscheinungscharakter getragen, der auf scharf gesetzte, zuweilen aber auch stimmungsvoll arrangierte Farbkontraste setzt. Vor allem die lebenslange und schon zu Studienzeiten geknüpfte Freundschaft zum Maler Horst Heinen war für die Formensprache der Künstlerin eine wichtige Inspirationsquelle. Christa Düll ist seit 1964 Mitglied des VdBK, seit 1984 gehörte sie dem Vereinsvorstand an.

Niki Elbe
Fuckin‘ Future, 2017, Aquarell, Acryl, Gouache, Tusche auf Papier, 70 x 100 cm Foto: Eric Tschernow

Niki Elbe
Anyway, You‘re Not Alone, 2010, Aquarell, Acryl, Gouache auf Papier, 152 x 107 cm
Foto: Eric Tschernow

Niki Elbe (*1970) lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist seit 2019 Mitglied im VdBK 1867 und beteiligte sich im gleichen Jahr an der Ausstellung „Im großen Schiff der Gefühle“ im Projektraum Torstraße 111, sowie 2020/21 an der POPUP SHOW des VdBK im Haus Kunst Mitte, Berlin.

Niki Elbe ist Zeichnerin, arbeitet jedoch auch mit Installation und Skulptur. 

„Wie stellt man die Welt dar? Niki Elbe hat dafür eine eigene Semantik. Ihre Bilder sind von wiederkehrenden Gegenständen, Orten und Figuren, von Kostümen, Monstern und Tieren regelrecht bevölkert. Der Raum, in dem sich die Ereignisse abspielen, ist ein offener. Ein innerer Ort auch, nicht von dieser Welt, und dennoch erzählt er von ihr. Er benötigt keine Schwerkraft, keine akademische Perspektive, keinen malerischen Realismus. Und gerade damit öffnet er sich dem Betrachter, erzeugt einen Sog, und befragt direkt das Erleben. Niki Elbe abstrahiert die Welt zu einem Zeichensystem intuitiver Herkunft und bezeichnet ihr Vorgehen selbst als poetischen Surrealismus. Das Ganze erstrahlt in einer psychedelisch bunten Farbigkeit, die zunächst lächelnd unschuldig auftritt und doch die Kraft eines Drogenrausches in sich trägt.“

(Ausschnitt aus JUNGE_KUNST Nr. 88, „Das Unfassbare bezeichnen. Niki Elbe: Bilder wie Traumsequenzen“, Julia Brodauf)

Niki Elbe studierte von 1991 bis 1998 Freie Kunst an der Universität der Künste Berlin. Sie ist Meisterschülerin von Christiane Möbus. 1999 erhielt sie ein Reise- und Arbeitsstipendium nach Salvador da Bahia und Südafrika. Von 2001-2003 absolvierte sie das Atelierstipendium der Karl-Hofer-Gesellschaft und erhielt 2002 den Atelierpreis der Karl-Hofer-Gesellschaft.

Ihre Werke zeigte sie in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl):

2021: Bild einer Ausstellung, Galerie Parterre, Berlin. 2020: The Good, The Bad, The Ugly And The Beautiful, Kunstverein Hochrhein, Bad Säckingen. 2019: Im Großen Schiff der Gefühle, VdBK 1867, Torstrasse 111, Berlin. 2017: Delikat, Delikatessenhaus, Leipzig. ONE DAY EVERYTHING WILL MAKE PERFECT SENSE, Museum Reinickendorf, Berlin (EA). NIKI ELBE, Amrei Heyne Fine Art, Stuttgart (EA). Bad Religion, Alte Schule Adlershof, Berlin. 2016: If You Are Dating Me, You Don‘t Need Chemicals, Vol. II,  Neu Deli, Leipzig. If You Are Dating Me, You Don‘t Need Chemicals, Vol. I, Spor Klübü, Berlin. 2015: You Knee Them In The Chin, Spor Klübü, Berlin. Glanzlichter der Sammlung, Kunstmuseum Erlangen. Beziehungsweisen, Rathausgalerie Reinickendorf, Berlin. 2014: SAFARI, morgen contemporary, Berlin (EA). 2013: Vielzuviel, Galerie BADH, Berlin. UHU, Kunsthalle am Hamburger Platz, Berlin. May Line Is My Line, Alte Schule Adlershof, Berlin. 2012:  Introspection, arlabmannheim, Mannheim. Hasenlager, Kunstmuseum Erlangen. 2010/11: Frau sieht Frau sieht Frau, Kunstmuseum Erlangen (Wanderausstellung in Museen und Kunstvereinen der Metropolregion Nürnberg. 2009: In The Woods, Galerie Morgen, Berlin (EA). Artscoutone, Mannheim. Curator‘s Choice, Swiss Art Institution, Karlsruhe. Moving the goalposts, Tinderbox Contemporary, Hamburg.  2008: Desperado, Tinderbox Contemporary, Hamburg (EA). Outside / Inside, Kunstverein Weiden. 2007: Strong Women, pictoresque worlds, Verena Foundation, Hydra, Griechenland. Summer Special, Kunsthalle Mannheim. 2005: permanent zeitgenössisch, Haus am Waldsee, Berlin. 2003: Galerie Art und Henle, Berlin (EA), Works on paper, Galerie Völcker & Freunde, Berlin. 2002: VORSTELLUNG, Haus am Kleistpark, Berlin. 1999: Niki Elbe, Museu de Arte Moderna, Salvador da Bahia, Brasilien (EA). Looking abroad – Das Washingtonprojekt, Kunstverein Braunschweig. 1997: Corcoran Museum of Art, Washington D.C., USA.  1996: Hooghuis Arnhem, Niederlande. Galerie EndArt, Berlin.

Niki Elbe
Am I Pretty? No, You‘re Beautiful. XXIII., 2017, Tusche, Aquarell und Gouache auf Bütten, 20 x 20 cm
Foto: Eric Tschernow

Publikationen: Bad Religion. 2017, Artbux Verlag. Ausstellungskatalog.

Someday everything will make perfect sense, 2017, Bezirksamt Reinickendorf von Berlin. Katalog der Einzelausstellung.

BEZIEHUNGSWEISEN, Acht künstlerische Positionen aus Weißensee und Prenzlauer Berg, 2015, Bezirksamt Reinickendorf Abteilung Schule, Bildung und Kultur, Fachbereich Kunst und Geschichte. Ausstellungskatalog.

Niki Elbe, Atelierpreis der Karl-Hofer-Gesellschaft 2002. Berlin Hyp.

NIKI ELBE, 2010, Galerie Morgen. Katalog der Einzelausstellung.

Relate. Niki Elbe. Kunstverein Weiden, 2001

JUNGE_KUNST Nr. 88, „Das Unfassbare bezeichnen. Niki Elbe: Bilder wie Traumsequenzen“, Autorin: Julia Brodauf

Sammlungen: Museu de Arte Moderna, Salvador da Bahia. Corcoran Museum of Art, Washington D.C.

Sammlung J. Harder. Sammlung R. Lauter. Kunstmuseum Erlangen. Museum Reinickendorf. Graphotek Berlin.

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