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Kerstin Drechsel
I ♥ FEMINISM, Ansicht Shortlist Marianne Werefkinpreis, Haus am Kleistpark, Berlin 2020, Aquarell/Papier, Glasplatten, jeweils um 32 x 24 cm, Öl, MDF, Metallgestell, Stoff, © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Gerhard Haug

Kerstin Drechsel
o.T. aus E-Werk, Risografie auf farbigem Papier, bestehend aus 16 Einzelblättern A3: 168 x 118,8 cm, 2017 © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Silke Helmerdig

Kerstin Drechsel (*1966) lebt und arbeitet in Berlin. In ihrer Malerei und ihren Installationen untersucht sie kulturelle, genderspezifische und queere Themen, die Fragen nach Identität und Intimität im Kontext gesellschaftlicher Normen aufwerfen. Gleichzeitig untersucht sie verschiedene Erscheinungsformen von Malerei. Seit 2021 ist sie Mitglied des VdBK 1867. 2020 war sie auf der Shortlist zum Marianne-Werefkin-Preis und stellte im Haus am Kleistpark, Berlin aus.

Kerstin Drechsel studierte 1988-94 an der HdK (heute UdK) Berlin in der Klasse von Achim Freyer und ist dessen Meisterschülerin.

Sie erhielt zahlreiche Stipendien und wurde gefördert, u.a. durch das Goldrausch Künstlerinnenprojekt Art IT (1997), den Berliner Senat für Paris (2005), das Arbeitsstipendium des Berliner Senats (2006), den Kunstfonds Bonn (2008), erhielt die Katalogförderung des Berliner Senats (2011) und das Recherchestipendium des Berliner Senats (2015).

Ihre Arbeiten werden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen gezeigt, u.a. in Das Achte Feld, Museum Ludwig, Köln; Just different, Cobra Museum Amstelveen/NL; trouble in painting, BBB centre d ́Art, Toulouse/F; Painting forever – Keilrahmen, Kunstwerke Berlin; I Queerelanti, neon>campobase, Bologna/I; Berlin: Tendenzen, Palau de la Virreina, Barcelona/E; Gallery for the Central Bohemien Region, Kutna Hora/CZ; Meatdistrict, Mama, showroom for Media and Moving Art, Rotterdam/NL; A Room, De Markten, Brüssel/B; surf, Künstlerhaus Bregenz/A; Lesbisches Sehen, Schwules Museum Berlin; I FEMINISM, SEPTEMBER, Berlin; Jan-Holger, Vane Newcastle/UK; Pflegekind 2, Galerie Carolyn Heinz, Hamburg; E-Werk, Zwinger Galerie, Berlin.

Kerstin Drechsel
E-Werk, Installationsansicht Zwinger Galerie, Berlin, 2018, Acryl, Eitempera, Öl, Spachtelmasse auf MDF, lackierte Metallgestelle, Puppen aus Papiermaché, Stoffe, u.a., © Kerstin Drechsel und VG Bild, Foto: Silke Helmerdig

Ihre Monografie Wärmespeichersysteme erschien im Hatje Cantz Verlag, Ostfildern. Die Kataloge In Wärmeland, Hrg. Goldrausch Künstlerinnenprojekt und MITTELERDE, Hrg. SEPTEMBER, sind im Vice Versa Verlag, Berlin erschienen. Beiträge in zahlreichen Publikationen, u.a. in New German Painting Remix, Prestel Verlag, München.

Kerstin Drechsel wird von der Zwinger Galerie Berlin vertreten sowie der Galerie Carolyn Heinz, Hamburg und Vane, Newcastle upon Tyne/UK.

Website: Kerstin Drechsel

Wikipedia: Kerstin_Drechsel

Youtube: 20 Jahre Mauerfall, Kerstin Drechsel über ihre Arbeit RESERVE

Lioba von den Driesch
Screenshot ludo_2, 2016 © Lioba von den Driesch

Lioba von den Driesch, geboren 1957 in Mainz, lebt und arbeitet in Berlin. Ihr künstlerischer Schwerpunkt ist die Animation. Dabei nutzt sie Stop Motion Techniken mit sehr einfachen Materialien wie Kreide oder Wasser, aber auch digitale Technologien. Ihr zentrales Thema sind alltägliche Menschen, ihr Interagieren mit ihrem Umfeld, ihre Fragilität. Menschliche Beweggründe und Absichten, die Konsequenzen in scheinbar trivialen Gesten und Szenerien. Auch ihre Zeichnungen, Collagen und Objekte kreisen um menschliches Handeln und seine Beweggründe.

"ene mene mu" Videoinstallation, Wasser auf Tafel , HABITATE, Schloß Biesdorf, 2022 Foto: Thomas Bruns
„ene mene mu“ Videoinstallation, Animation Wasser auf Schiefertafel , HABITATE, Schloß Biesdorf, 2022 Foto: Thomas Bruns

Ihre Animationen bleiben nicht in den Grenzen narrativer Kurzfilme. Sie zeigen sich auch in mehrteiligen Installationen, in sich zyklisch wiederholenden Abläufen, die einander durchkreuzen, sich stören und dabei immer neue Dialoge hervorrufen.
(„ene mene mu“ 2022, „Gezügelt“ 2023)

 

 

 

"Die Großen Badenden", Modularer 3D Druck, 2020, in "Kunst der Nachhaltigkeit", Group Global 3000, Berlin © Lioba von den Driesch
„Die Großen Badenden“, Modularer 3D Druck, 2020, in „Kunst der Nachhaltigkeit“, Group Global 3000, Berlin, © Lioba von den Driesch

 

 

Lioba von den Driesch studierte Grafik Design und Kunsterziehung in Mainz und  Kunst und Kulturarbeit in Berlin. Sie arbeitete als Künstlerische Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte für Film und Video u.a. an der HdK Berlin (heute UdK) und leitete von 2011-23 die Medienwerkstatt im Kulturwerk des bbk berlin.

Ihre Werke wurden international in Festivals und Ausstellungen gezeigt.
(Deutschland, Niederlande, USA, Brasilien, Kuba und Japan)

Seit 2023 ist sie Mitglied im Verein der Berliner Künstlerinnen 1867.

lioba-vddriesch.de