Doleschal Ines

Ines Doleschal (*1972 in Waiblingen bei Stuttgart) lebt und arbeitet in Berlin. Sie ist seit 2019 Mitglied des VdBK 1867.
Ines Doleschal studierte zunächst von 1992-1995 Kunstgeschichte und Anglistik an der Universität Tübingen. Nach einem Austauschjahr am Goldsmiths’ College in London setzte sie ihre Englischstudien ab 1996 an der Universität Münster fort und studierte Malerei bei Udo Scheel und Elly Strik an der Kunstakademie Münster. Beides schloss sie mit einem Staatsexamen ab. In Berlin folgte ab 2001 – unterbrochen durch die Geburt ihres ersten Kindes – das postgraduale Masterstudium „Kunst im Kontext“ an der Universität der Künste.
Neben ihrer Ausstellungstätigkeit in Gruppen- und Einzelausstellung (u.a. am Käthe Kollwitz Museum Berlin, in der Galerie Greulich in Frankfurt am Main und der Galerie Nanna Preußners in Hamburg, im Kunstverein Oerlinghausen, in der Städtischen Galerie Ostfildern oder im Kunstverein Bellevue-Saal in Wiesbaden und im KunstHaus Potsdam), arbeitet die Künstlerin freiberuflich an den Staatlichen Museen zu Berlin sowie als Dozentin an verschiedenen Berliner Bildungseinrichtungen. Inzwischen dreifache Mutter war sie 2018 Mitinitiatorin des Netzwerks kunst+kind berlin, das sich für mehr Vereinbarkeit von Beruf und Care-Arbeit im Kunstbetrieb einsetzt. 2019 konzipierte und co-kuratierte Doleschal die Ausstellung „KLASSE DAMEN! 100 Jahre Öffnung der Kunstakademie Berlin für Frauen“ im Schloss Biesdorf bei Berlin. Mit der Gründung des Aktionsbündnisses fair share! Sichtbarkeit für Künstlerinnen* e.V. zusammen mit Rachel Kohn verfolgt Doleschal seit 2020 auch öffentlichkeitswirksam das Ziel, mehr Geschlechtergerechtigkeit und Präsenz von Künstlerinnen* in der deutschen Ausstellungs- und Museumslandschaft zu erreichen.

Doleschal publiziert Artikel und Blogbeitrage zum Thema Sichtbarkeit von Künstlerinnen* in einschlägigen Print- und digitalen Medien (z.B. „(K)ein Raum für mich allein – Künstlerinnen in der Alten Nationalgalerie“ in: blog.smb.museum/ oder „Vom Malweib zur Quotenkünstlerin – warum Umdenken nötig ist“ in: kultur politik, 3/2019).
Hannah Dougherty starts with drawings and collage and, using carpentry and found objects, creates site-specific and installational works. She collaborates with choreographers, performance artists, and musicians to create sceneography for performance oriented spaces. Dougherty was born in Philadelphia, PA (USA). She received her BFA from the Maryland Institute College of Art in Baltimore, USA and an MA from the Royal College of Art in London, England. She lives and works in Berlin since 2002.