Lockemann Ingeborg und Mohr Elke

Mohr Lockemann
Erschöpfung 2020, Fotoserie

Ingeborg Lockemann und Elke Mohr leben und arbeiten in Berlin. Seit 1998 realisieren sie neben Einzelarbeiten auch gemeinsame Projekte. Die Künstlerinnen sind seit 2019 Mitglied im VdBK 1987 e.V.

Ingeborg Lockemann (*1962 in Jena) studierte Theologie an der Humboldt-Universität Berlin und freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Prof. Inge Mahn) sowie der Kunstakademie Wien (Prof. Michelangelo Pistoletto). Elke Mohr (*1967 in Ludwigshafen/Rh) studierte Bühnenbild und freie Kunst an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Prof. Inge Mahn) und an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris (Prof. Ken Lum).

Gemeinsame Ausstellungen:
2020/21 Pop Up Show (G), Haus der Kunst, Berlin; Fit durch Wunder (G) – Beitrag Veranstaltungsprogramm, Galerie Laura Mars; 2019 Urbane Kommentare, BLMK Packhof Frankfurt /Oder; Geordnete Verhältnisse (G), Zitadelle Spandau, Zentrum für aktuelle Kunst Berlin; 2018 Licht auf Bornholm (E), Spor Klübü Berlin; 2017 Stadt, Platz, Turm – eine Stadt sucht ihre Mitte (G), Jenaer Kunstverein; 2015; Lob der Arbeit (G), Galerie Nord, Berlin; 2014 Kiosk 50, 48 Stunden Neukölln (G); 2013 dropped, Galerie M, Berlin; 2012 Wunderkammer (G), Forum Factory Berlin und Polmozbyt, Stettin; Extreme Crafts, Freies Museum Berlin (G); LANDSCAPEISM (G), Palais für aktuelle Kunst, Glückstadt; 2011 Nur Arbeit und kein Spiel macht dumm(G), Galerie Raskolnikow, Dresden; Ideale, Reiss- Engelhorn- Museen, Mannheim; 2008 Kanzleramt / Sleeper House, SellarsProjectSpace, Denver, USA, und Cluster, Berlin; 2007, M (E), General Public, Berlin; 2006 UWAGA, Kunstverein Aichach (G); 2005 Die Ackerstämme (E), Projektraum Bild + Wort, Berlin; 2003 Ingeborg Lockemann und Elke Mohr, Projektraum Capri, Berlin; 2001 DAAD : Weltwärts / Verlegung Bonn (G), Kunstmuseum Bonn (G); 1999 Verlegung (E), Städtische Galerie Reutlingen

Ingeborg Lockemann und Elke Mohr gehen vom Raum und seinen kultur- und architekturgeschichtlichen Bestimmtheiten aus. Situationen des öffentlichen Raums werden zur Bühne für ihre performativen Handlungen und Narrationen, die sie als Videos und Fotoserien präsentieren. Ihre Themen finden sie meist durch eine intensive Untersuchung dieser Situationen. Allerdings bleibt es nicht bei dem lokalen Bezug, dieser wird vernetzt mit anderen Kontexten, was die Untersuchung in einen weiteren Rahmen stellt. Oft sind diese Kombinationen skurril und ermöglichen neue Perspektiven der Wahrnehmung. Ihre Arbeiten zeigen Körperhaltungen und Bewegungen, manchmal kommen einfache Assesoirs, ausgeliehene Gegenstände oder installative Elemente hinzu.

www.mohrlockemann.de
www.ingeborglockemann.de

Mohr Lockemann
L,R,S,T,A,M,T 2019, Video und Installation / ZAK, Zentrum für Aktuelle Kunst, Spandau