Prinzessin von Preussen Sibylle
Sibylle Gabriele Prinzessin von Preußen (*23. März 1952 in Berlin), geb. Sibylle Gabriele Kretschmer, Artist Name auch: sibylle von preussen, lebt und arbeitet als bildende Künstlerin und Autorin in Berlin und ist seit 2016 Mitglied im VdBK 1867.
Ihre Werke sind von den Ideen der Aufklärung zur Würde des Menschen und zur Empfindsamkeit der Kreatur inspiriert. Rückgriffe auf gestalterische Elemente des Rokoko erlauben ihr einen besonderen Zugang zu einem ethischen Diskurs. Filigrane Scherenschnitte, Malerei oder Fotografie und die Verwendung von Farben wie Bleu Mourant, Ultramarin, Rose oder Gold unterstützen eine poetische Annäherung an existentielle Themen.

Sibylle Prinzessin von Preußen studierte Geisteswissenschaften und Kunst. 1981-1993 war sie Dozentin an der Hochschule der Künste Berlin (HdK heute UdK), unterbrochen 1983-1986 durch einen New York Aufenthalt (dort als Kreative bei J. Walter Thompson). Von 1988-1993 hatte sie die künstlerische Leitung des von ihr initiierten und in seinen Ergebnissen mehrfach ausgezeichneten „Videoprojekt“ der HdK. Seit 1994 ist sie freischaffend künstlerisch tätig.
Sie realisierte zahlreiche Kunst-am-Bau-Projekte u.a. für Mosaikhalle Siemens, Leibniz-Institut Adlershof, VBKI, Dexia, Commerzbank, Berliner Bank, Haus im Ruhwaldpark Berlin (mit Prof. Manfred Manleitner). Sie gestaltete das Corporate Design der EAF Berlin sowie die Sternenkinder-Grabstätte und das Altarkreuz des Martin-Luther-Krankenhauses Berlin. Sie nahm an Wettbewerben teil wie: Atrium Haus der Schweiz Unter den Linden (2. Preis); Denkmal für die ermordeten Juden Europas (mit Prof. Georg Kohlmaier); The African Burial Ground, Wettbewerb der Stadt New York (mit Donald M. Griffith und Andreas Scholz).
Sie erhielt Auszeichnungen wie den Ehrenpreis der DHS 1978, das Arbeitsstipendium des Berliner Kultursenats 1988, Artist-in-Residence des Wissenschaftskollegs zu Berlin 1995, The Mishkenot Sha´ananim Encounters Jerusalem 1997 – dort begegnete sie ihrem Ehemann, Dr. Friedrich Wilhelm Prinz von Preußen (1939-2015), mit dem sie zur Geschichte Preußens publizierte. Werkankauf für die Stiftung Stadtmuseum Berlin durch den Kultursenat 2015, Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste 2016, Ehrenpräsidentin der Europäischen Kulturwerkstatt 2018. Ehrenmitglied Internationale Musikakademie Berlin 2023.
Auswahl ihrer Einzel- bzw. Duo-Ausstellungen: Edition LUMAS, Haus am Lützowplatz, HEUSSEN, Investitionsbank Berlin, KunstBüroBerlin (POSITIONS Art Week, SCOPE Basel), Kunst-Kontor Potsdam, Mühlenhaupt Museum Bergsdorf, Palace of Youth Creativity Tashkent UZ, Pietra Santa Fine Arts New York, Phoebus Rotterdam NL, Raab Galerie Berlin, Raab Boukamel Gallery London, Ratner Chicago, Stadtmuseum Weimar, Rosenhang Museum Weilburg, So Art Gallery Casablanca MA, Wissenschaftskolleg zu Berlin.

Ihre Werke befinden sich u.a. in folgenden Museen oder Sammlungen: Bass New York, Berliner Bank, Commerzbank, Deutsche Bank, De Winter Rotterdam, Dexia, Henning Pharma, Investitionsbank Berlin, Jamal Fakhro Manama, Leibniz-Institut Adlershof, Museum Checkpoint Charlie, Neuer Berliner Kunstverein, Ratner Chicago, Rodenstock, Siemens, Stadt St. Ingbert, Stadtmuseum Weimar, Stiftung Stadtmuseum Berlin.