Ausstellungswochenende:

Samstag, 6. Dezember und Sonntag, 7. Dezember 2025
jeweils 14-19 Uhr

Mit Arbeiten von: Paula Anke ::: Ina Bierstedt ::: Silvia Klara Breitwieser ::: Bettina Cohnen ::: Veronike Hinsberg ::: Irène Hug ::: Friederike Jokisch ::: Rachel Kohn ::: Pauline Kraneis ::: Käthe Kruse ::: Mara Loytved-Hardegg ::: Elisabeth Masé ::: Cornelia Renz ::: Susanne Schirdewahn ::: Katharina Schnitzler ::: Zuzanna Skiba ::: Anja Teske

Bereits zum fünften Mal in Folge präsentiert der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867
seine aktuellen Jahresgaben. 2025 haben 17 Künstlerinnen exklusiv für den VdBK
Editionen, Multiples, Unikatreihen und Künstlerbücher erdacht und gestaltet, die sowohl
einen Einblick in das jeweilige individuelle Schaffen vermitteln als auch umfassende
Denkräume öffnen und die Sammelleidenschaft und das Interesse an der zeitgenössischen
Kunstproduktion insbesondere von Künstlerinnen befördern. Die ausgestellten Werke
können während der Ausstellung zu Sonderpreisen erworben werden – die Preise aller
Jahresgaben liegen unter 1000 €. Der Erlös unterstützt die Künstlerinnen sowie die
Projekte und die Arbeit des Vereins, der sich seit über 150 Jahren für die Sichtbarkeit von
Künstlerinnen einsetzt.

Begleitprogramm:

Samstag • 6. Dezember • 15 Uhr
Begrüßung durch die ausstellenden Künstlerinnen
Samstag • 6. Dezember • 16 Uhr
Flammende Liebeserklärung an unsere Demokratie
Performance • Käthe Kruse liest ihre 2018 geschriebene Liebeserklärung unentwegt.
Sie steht dabei in einer Ecke.
Sonntag • 7. Dezember • 15 Uhr
Juwelias Blüten – Der Garten Eden von Neukölln
Fotobuch von Anja Teske mit einem Text von Lucius Burckhardt, erschienen im Martin
Schmitz Verlag, Berlin 2025
Book Release mit der Künstlerin Anja Teske
Sonntag • 7. Dezember • 16 Uhr
Das schlafende Krokodil
Roman von Elisabeth Masé, erschienen im Verlag Kleinheinrich, Münster 2021
Lesung mit der Künstlerin und Autorin Elisabeth Masé

Verleihung des 13. Marianne-Werfkin-Preises 2025

Verleihung des 13. Marianne-Werefkin-Preises 2025
am Dienstag, den 25. November 2025 um 18 Uhr
in der Kommunalen Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin

Der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 engagiert sich seit mehr als 150 Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Künstlerinnen in der Kunstwelt. Die Auslobung eines Kunstpreises für Frauen steht daher unmittelbar in der Tradition des Vereins, Künstlerinnen sichtbar zu machen und in ihrer Professionalität zu unterstützen. Zugleich wird an diesem Abend die Ausstellung mit den nominierten Künstlerinnen eröffnet. Sie wird bis zum 15. Februar 2026 zu sehen sein. Bereits zum zweiten Mal wird der Marianne-Werefkin-Preis in der Kommunalen Galerie Berlin ausgerichtet. Damit wird eine wichtige Initiative zur Förderung und Sichtbarmachung von professionellen Künstlerinnen in Berlin unterstützt.
Als 1990 der Marianne-Werefkin-Preis vom Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 zum ersten Mal vergeben wurde, gab es deutschlandweit noch keine Auszeichnung ausschließlich für Künstlerinnen – es gehörten Weitsicht, Mut und Gestaltungswille dazu. Namenspatronin ist die Avantgardistin und Expressionistin Marianne von Werefkin (1860 – 1938). Zweck des Preises ist es, so die Vereinssatzung, „ […] die lange Tradition künstlerisch arbeitender Frauen und die Bedeutung ihres Werkes in Geschichte, Gegenwart und Zukunft im deutschen und internationalen Kulturkreis bekannt zu machen“.

SHORTLIST 2025:
MEHTAP BAYDU /// NADINE FECHT /// BEATE GÜTSCHOW ///
KÄTHE KRUSE /// HEIKE KABISCH /// ULRIKE MOHR
Die Preisträgerin wird am Dienstag den 25. November 2025 um 18 Uhr, benannt. Das Preisgeld in Höhe von 5.000 € wird in diesem Jahr von Ute Gräfin von Hardenberg gestiftet, Ehrenmitglied und langjährige Erste Vorsitzende des Vereins. Die Veranstaltung steht zudem unter der Schirmherrschaft der Sammlerin und Mäzenin Julietta Scharf.

JURY 2025:
Kerstin Grimm, Preisträgerin des 12. Marianne-Werefkin-Preises 2022 und Künstlerin des Vereins /// Dr. Sabine Ziegenrücker, Fachbereich Kunst und Geschichte – Leitung Museum Reinickendorf /// Dr. Almut Hüfler, freie Kuratorin & Autorin, HAUNT /// Harald Theiss, freier Kurator /// Dr. Elisa Tamaschke, Kuratorin, Leitung Ausstellungen, Forschung, Publikation Georg Kolbe Museum /// Dr. Thomas Köhler, Direktor Berlinische Galerie /// Veronika Witte, Künstlerin & Künstlerische Leitung Galerie Nord, Berlin /// Katharina Schilling, freie Kuratorin

Die Kriterien für den Preis bilden eine abgeschlossene, akademische Ausbildung an einer Hochschule für Bildende Kunst, Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Berlin und ein abgeschlossenes 45. Lebensjahr. Eine direkte Bewerbung von Künstlerinnen war ausgeschlossen.

Eröffnung & Preisverleihung: Dienstag, 25. November 2025 um 18 Uhr
Begrüßung:
Heike Schmitt-Schmelz | Bezirksstadträtin Charlottenburg-Wilmersdorf
Barbara Höffer | Leiterin Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf und Kommunale Galerie Berlin
Cerstin Richter-Kotowski | Kulturstaatssekretärin der Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt
Einführung zum 13. Marianne-Werefkin-Preis 2025: Zuzanna Skiba I Künstlerin & Vorstand, Kuratorin der Ausstellung
Preisverleihung des 13. Marianne-Werefkin-Preises: Ute Gräfin von Hardenberg | Ehrenmitglied & langjährige Vorsitzende des Vereins sowie diesjährige Preisstifterin
Laudation zur Preisträgerin: Veronika Witte | Künstlerin, Jurymitglied & Künstlerische Leitung Galerie Nord, Berlin

Download der Einladungskarte mit Rahmenprogramm
Downlaod der Pressebildliste der Nominierten


Rahmenprogramm vom 26.11.2025 – 15.02.2026

Mittwoch, 03. Dezember 2025 um 18 Uhr
Gespräch: VdBK1867 & UdK Berlin Art Award 2025 „Über die Relevanz von Kunstpreisen“
:
mit
Dr. Almut Hüfler | Jurymitglied & freie Kuratorin_frontviews_HAUNT Berlin
Zuzanna Skiba | VdBK1867_Künstlerin & Vorstand, Kuratorin der Ausstellung
Prof. Dr. Jörg Heiser | Dekan der Fakultät der Bildenden Kunst, Universität der Künste
Anschließend Empfang mit Umtrunk.

Mittwoch, 14.Januar 2026 um 18 Uhr
Live-Performance: SILENCE 
mit
Mehtap Baydu | Künstlerin, 30 – 45 Minuten

Das Phänomen des Schweigens durchzieht wie ein unsichtbares Band das Gefüge menschlicher Interaktion, sei es in kleinen Gruppen, breiten Gesellschaftsschichten, politischen Arenen oder innerhalb von Minderheiten und Gendergruppen. Auf den ersten Blick mag Schweigen neutral erscheinen, doch bei genauerer Betrachtung entpuppt es sich oft als ein komplexes und vielschichtiges Konstrukt, das weit mehr als die bloße Abwesenheit von Worten beinhaltet. Besonders brisant wird es, wenn Stille den Eindruck scheinbarer Einstimmigkeit zu erwecken beginnt, einer trügerischen Oberfläche der Harmonie, unter der ein Meer unausgesprochener Meinungen, unterdrückter Ideen und ungelebter Identitäten brodelt.

Freitag, 16.Januar 2026 um 15 Uhr 
Buchvorstellung: Resistance, Flood, Fire, Resistance.
mit
Beate Gütschow | Künstlerin, Professorin für künstlerische Fotografie, Kunsthochschule für Medien Köln
Norbert Wiesneth | Fotograf, Kurator Kommunale Galerie Berlin

Die Buchproduktion im Verlag Spector in Zusammenarbeit mit Felix Hoffmann I Kunst- und Kulturwissenschaftler, Artistic Director des FOTO ARSENAL WIEN Menschen am Abgrund, entvölkerte Gegenden, verwüstete Dörfer – bei Beate Gütschows Fotos wird erst auf den zweiten Blick deutlich, dass sie Protestveranstaltungen, Wiederaufbauarbeiten nach einer Flutkatastrophe oder die Folgen von Waldbränden in Ort- und Landschaften zeigen: dystopische Ereignisse, die in jüngster Zeit stattgefunden haben, und zwar in Mitteleuropa. Erst Wochen nach den Ereignissen kommt Beate Gütschow an die betroffenen Orte. In fotografischen Langzeitstudien entwickelt sie Gegenbilder zu den üblichen Katastrophendarstellungen. Es sind stillere Bilder, die einen emotionalen und analytischen Zugang ermöglichen. Gleichzeitig ist Gütschow Teil der Klimagerechtigkeitsbewegung. Hier dokumentiert sie teilnehmend und aufzeichnend Aktionen, Besetzungen und Demonstrationen: eine Innenperspektive, bei der die Fotografien mit tagebuchartigen Aufzeichnungen eine Bild-Text-Komposition bilden.

Mittwoch, 21. Januar um 18 Uhr
Gespräch: „Die Bedeutung des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867 VdBK1867_heute“:
mit
Barbara Höffer | Leiterin Fachbereich Kultur Charlottenburg-Wilmersdorf und Kommunale Galerie Berlin
Zuzanna Skiba | VdBK1867_Vorstand, Künstlerin und Kuratorin der Ausstellung
Käthe Kruse | VdBK1867_Künstlerin & Präsidentin, IKG Internationales Künstlergremium
Michael Krejsa | Leiter des Archivs Bildende Kunst der Akademie der Künste Berlin

Sonntag 15. Februar 2026 um 15 Uhr
Finissage & Vortrag „Mit der Kunst leben“
:
mit
Julietta Scharf | Sammlung Scharf-Gerstenberg & Schirmherrin des 13. Marianne Werefkin Preises 2025

SONDERAUSSTELLUNG in der Artothek: 26.11.2025 – 15.02.2026
Ab dem 26. November finden Sie parallel zur Ausstellung des Marianne-Werefkin-Preises eine Sonderausstellung der ehemaligen Preisträgerinnen und Nominierten in der Artothek der Kommunalen Galerie Berlin. Mit Werken von Valérie Favre, Franek, Harriet Groß, Anna Lehmann-Brauns, Herta Müller, Rebecca Raue, Hanna Hennenkemper, Regina Nieke, Angela Hampel und Karla Woisnitza.


Ausstellungsort: Kommunale Galerie Berlin, Hohenzollerndamm 176, 10713 Berlin www.kommunalegalerie-berlin.de

Der Zugang zum Erdgeschoss & Artothek der Galerie ist barrierefrei. Zu den Räumen im 1.OG. bitten wir Sie, unsere Kolleg:innen für die Benutzung des Fahrstuhls anzusprechen. Die Galerie ist eine Einrichtung des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf, Fachbereich Kultur. Zu allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

offen: Di. – Fr. 10 – 17 Uhr/ Mitt. 10 – 19 Uhr/ Sa. & So. 11 – 17 Uhr
Artothek: Di. – Fr. 10 – 17 Uhr/ Mitt. 10 – 19 Uhr
Anfahrt: U3 | U7 Fehrbelliner Platz & Bus 101 | 143 | 115 Fehrbelliner Platz

Zum Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 – historisch & zeitgenössisch:
Die Gründung des Vereins im Jahre 1867 war eine Pionierleistung von Künstlerinnen. Der Verein gründete 1893 die erste Kunstakademie für Frauen und unterhielt ein eigenes Haus in der Potsdamer Straße 98a. Künstlerinnen wie Käthe Kollwitz oder Paula Modersohn-Becker erhielten an der Zeichen- und Malschule des Vereins eine akademische Ausbildung. Diese war Frauen bis 1919 an den staatlichen Kunstakademien verwehrt. Der VdBK1867 trug entscheidend dazu bei, dass auch Frauen eine fundierte künstlerische Ausbildung, soziale Absicherung und Ausstellungs- und Verkaufsmöglichkeiten erhielten. Nach langen Jahren ohne festen Vereinssitz hat der Verein heute in der Eisenacher Straße 118 in Berlin-Schöneberg eigene Ausstellungsräume und setzt sich mit einem regen Programm für die Präsenz und Gleichstellung von Berliner Künstlerinnen ein. Er pflegt zugleich sein kulturelles Vermächtnis und zeigt die Werke seiner historischen Mitglieder. Die aktuellen Künstlerinnen des VdBK1867 machen sich dafür stark, dass an ihre Vorgängerinnen nicht nur im Kontext ihrer zum Teil tragischen Schicksale erinnert wird, sondern dass ihre künstlerische Qualität und ihr aktiver Beitrag zur damaligen Kunstszene wahrgenommen werden.

Pool © Ingeborg Lockemann und Elke Mohr 2024

European Month of Photography 2025 – EMOP Berlin

Mit den Künstlerinnen: Susanne Ahner ||| Paula Anke ||| Murshida Arzu Alpana ||| Ina Bierstedt ||| Bettina Cohnen ||| Lioba von den Driesch ||| Daniela Fromberg ||| Harriet Groß ||| Mara Loytved-Hardegg ||| Irène Hug ||| Delia Keller ||| Rachel Kohn ||| Käthe Kruse ||| Anna Lehmann-Brauns ||| Ingeborg Lockemann ||| Britta Lumer ||| Elisabeth Masé ||| Elke Mohr ||| Sibylle Prinzessin von Preußen ||| Cornelia Renz ||| Maja Rohwetter ||| Susanne Schirdewahn ||| Semra Sevin ||| Nadja Siegl ||| Karen Stuke ||| Anja Teske ||| Gisela Weimann

1. bis 30. März 2025
Verein der Berliner Künstlerinnen 1867
Eisenacher Straße 118, 10777 Berlin
Vernissage: Freitag 28. Februar um 18 bis 21.00 Uhr
Finissage: Sonntag, 30. März von 13 – 18 Uhr
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag (!) von 14 bis 18 Uhr
Eintritt frei!

Ein Blick kann trösten oder verführen, kann sezieren, analysieren, verstören oder Ruhe ausstrahlen. Er zeigt sich eingeschränkt oder schaut über den Tellerrand. Er kann erlöschen oder sprichwörtlich vernichten und töten. Diese Vielseitigkeit des sich Um- und Anschauens thematisieren die Künstlerinnen der Ausstellung „Zwischenblicke“. Sie widmen ihre Arbeiten damit einer Grundlage unserer Kommunikation: der Blick aufeinander prägt unseren Umgang miteinander und definiert damit den Raum, der zwischen uns liegt.

Die Fotoausstellung vereint die Arbeiten von 27 Mitgliedern des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867. Sie spiegelt die Vielfalt unserer Herangehensweisen wider, die sich der dokumentarischen, konzeptuellen oder experimentellen Fotografie bedienen. Alle Arbeiten eint die Hoffnung, dass ein offener Blick die Bereitschaft zum Dialog ebnet und damit einen Raum schafft, über die Trennlinien und emotionalen Barrieren zu reflektieren, die sich durch unsere Gesellschaft ziehen. Mit der intergenerationellen und interkulturellen Vielfalt der Präsentation unterstreichen wir die 150 jährige Tradition des Vereins, sich für die Anerkennung und Teilhabe von Künstlerinnen einzusetzen.

Veranstaltungsprogramm

Werkstattgespräch zum Internationalen Frauentag:
Die Fotografin Christina Glanz zu Gast

Christina Glanz wird 1946 im Eichsfeld/Thüringen geboren. Sie studierte zunächst Architektur in Dresden, dann an der Kunsthochschule Berlin (Weißensee). 1979 gibt sie ihre Arbeit im staatlichen Büro für Städtebau auf und beginnt eine künstlerische Aspirantur im Fachgebiet Grafik an der Kunsthochschule Berlin (Weißensee). 1982 wird sie in den VBK der DDR aufgenommen und arbeitet seitdem freischaffend.


In ihren DDR-Bildern fotografiert sie ‚gegen den Strich‘, etwa wenn die Befindlichkeiten von Demonstranten bei staatlich angeordneten Veranstaltungen und von Jugendlichen in einer regulierten Freizeitgestaltung sichtbar werden. Nach 1989 dokumentiert sie in einem langjährigen Projekt im Selbstauftrag Aspekte der Beseitigung der Stahl- und Kohleindustrie in der Niederlausitz, besonders in Lauchhammer. 2023/24 würdigt das Brandenburg Museum für Zukunft, Gegenwart und Geschichte die Arbeit von Christina Glanz mit der großen Einzelausstellung „Ich würde sofort wieder in die Kohle gehen…“.

Im Gespräch mit Bettina Cohnen erzählt Christina Glanz von ihrem Werdegang und stellt ihre Arbeit vor.

Termin: Samstag, 8. März, 16 Uhr
Ende: Samstag, 8. März, 17:30 Uhr


Krieg. Performance von Käthe Kruse und Edda Kruse Rosset

Für die Performance Krieg liest Käthe Kruse von einer Rolle Papier sämtliche bekannten Kriege seit unserer Zeitrechnung.

Da sie die vielen Krisenherde auf unserer Erde sehr beängstigend fand, wollte Käthe Kruse 2014 eine Arbeit über den Frieden machen. Beim Recherchieren hat sie nur Kriege gefunden und festgestellt, dass eine lange Friedenszeit, die wir in Westeuropa bis zum Angriff Russlands auf die Ukraine 2022 hatten, etwas ganz Außergewöhnliches ist. Es gab immer nur Krieg, zu jeder Zeit und überall auf der Welt.

2024 ist Käthe Kruses Doppel-LP Krieg erschienen. Für die Performance zählt sie die Daten auf, ihre Tochter Edda Kruse Rosset trommelt und unter allem liegt das Knistern von Feuer.

Termin: Freitag, 14. März, 19 Uhr
Ende: Freitag, 14. März, 20 Uhr


Werkstattgespräch: Die Fotografin Katharina Bosse zu Gast

Katharina Bosse engagiert sich für Langzeitprojekte zum Thema Gender und Biographie. Sie arbeitet sowohl in der Dunkelkammer als auch mit digitalen Collagen, gerne auch in Netzwerkprojekten. 2011 erschien A Portrait of the Artist as a young Mother zum Thema  Bild und Mutterschaft, 2020 Thingstätten über das problematische Erbe der Freilichtbühnen aus der NS-Zeit (2. Auflage Geymüller 2021).

Katharina Bosse wurde 1968 in Turku, Finnland, geboren und wuchs in Kanada und Kirchzarten, Deutschland, auf. Nachdem sie in den 90er Jahren in New York gelebt hatte, kehrte sie 2003 nach Deutschland zurück. Sie arbeitet als Künstlerin, zieht ihr Kinder groß und lehrt als Professorin für Fotografie an der HS Bielefeld. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des MoMA und des Maison Européenne de la Photographie und wurden in Zeitschriften wie The New Yorker, Spin, Geo, Der Spiegel und dem New York Times Magazine veröffentlicht.

Katharina Bosse arbeitet aktiv daran, durch Kuratieren und Publizieren mehr Sichtbarkeit für Fotografinnen* und queere Künstler*innen zu schaffen. Sie ist Mitglied von femxphotographers.org und leitet das kuratorische Programm der Projektgalerie „Elsa“ in Bielefeld.

Im Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 stellt sie ihre Arbeit und ihre verschiedenen Projekte vor.

Termin: Freitag, 21. März, 19 Uhr
Ende: Freitag, 21. März, 20:30 Uhr


Pecha Kucha-Präsentation von Fotobüchern von Vereinsmitgliedern des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867

Nach der Präsentation Diskussion und Gang durch die Ausstellung mit den anwesenden Künstlerinnen.
Termin: Sonntag, 23. März, 15 Uhr
Ende: Sonntag, 23. März, 17 Uhr


Finissage der Ausstellung mit Frühjahrsempfang des Vereins

Termin: Sonntag, 30. März 2025, 14 Uhr
Ende: Sonntag, 30. März, 18 Uhr
normale Öffnungszeit: 14 – 18 Uhr
Empfang ab 15 Uhr: Begrüßung durch den Vorstand und Impulsvortrag zur Ausstellung von Dr. Sarah Frost

Im Rahmen des EMOP Berlin – European Month of Photography und in Kooperation mit Kulturprojekte Berlin
Mit freundlicher Unterstützung des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867

Titelbild des Booklets zu den Jahresgaben 2024 des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867

01.12.2024 – 12.01.2025 / Weihnachtspause: 23.12.2024 – 03.01.2025
Ausstellung mit Editionen von Künstlerinnen des Vereins:
Murshida Arzu AlpanaIrène Hug • Käthe KruseFunda ÖzgünaydinCornelia RenzSusanne SchirdewahnNadja SieglAnja TeskeGisela WeimannAnnett Zinsmeister

kuratiert von Bettina CohnenVeronike HinsbergPauline Kraneis

Außerdem sind auch die Jahresgaben von 2023 zu sehen:
Susanne AhnerSabine HerrmannMargareta HesseKäthe KruseBritta LumerIrma MarkulinMaja Rohwetter

Die Ausstellung ist geöffnet
Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 18 Uhr
Und nach Vereinbarung: jahresgabe@vdbk1867.de

Veranstaltungen während der Ausstellung
Samstag, 07.12. 19 Uhr: Krieg. Record Release mit Performance von Käthe Kruse und Edda Kruse Rosset
Sonntag, 15.12. 14 – 1 8 Uhr: Adventskaffee mit Teilnehmerinnen und Gästen
Sonntag, 12.01.2025 13 – 18 Uhr: Finissage

Presseinformation zu den Jahresgaben 2024 als PDF zum Download
Übersicht der Editionen 2024 als PDF zum Download

Bereits zum vierten Mal in Folge präsentiert der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 seine aktuellen Jahresgaben. 2024 haben zehn Künstlerinnen exklusiv für den Verein Editionen, Multiples und Unikatreihen erdacht und gestaltet, die sowohl einen Einblick in das jeweilige individuelle Schaffen vermitteln als auch umfassende Denkräume öffnen. und – so die mit allen Jahresgaben verbundene Hoffnung – die Sammelleidenschaft und das Interesse an der zeitgenössischen Kunstproduktion insbesondere von Künstlerinnen befördern.

Jahresgaben sind eine besondere Form des künstlerischen Schaffens mit einer langen Tradition. Oft in kleinen Serien konzipiert, ermöglichen sie den Künstlerinnen spielerisch Ideen und Experimente umzusetzen sowie Abzweigungen aus größeren Themen zu erkunden. Diese Editionen sind Ausdruck künstlerischer Freiheit und der Freude am Schaffensprozess. Die Zeit, die die Künstlerinnen in ihren Ateliers und Werkstätten verbringen, spiegelt sich in jedem einzelnen Werk wider.

Broschüre der Jahresgaben 2024 inkl. Preisangaben > Download

Buchkunst-Kunstbuch Logo

Ausstellung + Symposium rund ums Buch
10. – 13. Oktober 2024

VERNISSAGE: Donnerstag, 10.10.24 von 18 – 21 Uhr

geöffnet:
Freitag 11. Oktober 16 – 19 Uhr
Samstag 12. Oktober 16 – 19 Uhr
Sonntag 13. Oktober 13 – 18 Uhr

VORTRÄGE:  Samstag und Sonntag – Alles um das BUCH in der Kunstwelt: Das Buch als Original, als Monographie, als Reproduktionsprodukt, als historisches Zeitzeugenmaterial und grundsätzlich das Buch-Machen – Programm siehe unten. Programm-Flyer zum Download

INTERVIEW mit Zuzanna Skiba zur Ausstellung am 10.10.24 anhören auf radiodrei

BUCHKUNST & KUNSTBUCH 

Im Vorfeld der Frankfurter Buchmesse und parallel zur MISS READ 2024 im Haus der Kulturen der Welt präsentiert der Verein der Berliner Künstlerinnen 1867 in seinem Projektraum in der Eisenacher Straße 118 in Berlin-Schöneberg zeitgenössische & historische Bücher von Berliner Künstlerinnen : als Monografie, das Buch als Unikat, Original und Sammelkatalog, das Buch mit einer Fotoedition oder von Sound begleitet. Alles zum Lesen, Blättern, Eintauchen in die künstlerischen Projekte und direkt zu kaufen. Der umfangreiche Büchertisch wird am Samstag und Sonntag mit Vorträgen zu den Themen Verlagsarbeit, Kunstbuch-Produktionen und kunsthistorischen Annäherungen erweitert.

KÜNSTLERINNEN

Zeitgenössisch : Ina Bierstedt, Bettina Cohnen, Daniela Fromberg, Harriet Groß, Margareta Hesse, Friederike Jokisch, Käthe Kruse, Mara Loytved-Hardegg, Elisabeth Masé, Elke Mohr & Ingeborg Lockemann, Cornelia Renz, Zuzanna Skiba, Anja Teske

Historisch : Eugenie Fuchs, Else Hertzer, Gertrude Köhler, Heide Pawelzik, Julie Wolfthorn

KUNSTBUCH als UNIKAT : Sabine Herrmann, Irmgard Merkens, Zuzanna Skiba

Sammelbände_Kunsthistorische Bücher mit Bezug zum VdBK zum Beispiel : Gruppenausstellungen des Vereins der Berliner Künstlerinnen seit 1867, hrsg. von der Berlinerischen Galerie, Martin Gropius Bau, anläßlich des Marianne-Werefkin-Preises etc.

PROGRAMM / VORTRÄGE

Samstag, den 12. Oktober von 16 bis 21 Uhr

16.15 Uhr : Else Hertzer (1884 – 1978) | Mathias Tietke, Kunstsammler, Fachjournalist, Sachbuchautor

17 Uhr : Käthe Münzer Neumann (1877 – 1976) | Dr. phil. Miriam-Esther Owesle, Kunsthistorikerin

Kaffeepause

18.30 Uhr : Eugenie Fuchs (1873 – 1943) | Lutz Mauersberger, Berlin-Mitte-Archiv

19.15 Uhr : Vexer Verlag St. Gallen/Berlin, Kunstbücher, Multiples und Editionen | Vera Ida Müller, www.vexer.ch

Sonntag, den 13. Oktober von 13 bis 18 Uhr

13.15 : Kunstkatalog gestalten | Margarethe Hausstätter, www.extragestaltung.de

14 Uhr : … auch wenn es Unsinn ist | Ulrike Damm, Autorin, Künstlerin, Verlegerin, www.ulrikedamm.de

Kaffeepause

15.30 Uhr : collective task | Sabine Herrmann, www.collectivetask.magnetberg.de/books

16.15 Uhr : Kunstkatalog gestalten | Delia Keller, www.gestaltung-berlin.de


Zum Beitrag auf Radio 3

https://www.radiodrei.de/programm/schema/sendungen/radio3_am_morgen/archiv/20241010_0600/radio3_aktuell_0820.html