OSAKA-BERLIN, Still 2016 ©GUP-py, VG Bild-Kunst Bonn 2026
OSAKA-BERLIN, Still 2016 ©GUP-py, VG Bild-Kunst Bonn 2026

Am Samstag, 14. Februar von 18 – 20h
in der Ausstellung „Zwischen Blau und Grün liegt das Meer“

Eisenacher Straße 118, 10777 Berlin

Mit Kurzfilmen von Alexander Bunk, GUP-py, Karla Kracht, Hanako Miyamoto,
Makiko Nishikaze und Stock’n Wolf & Ritterskamp

Die Beiträge aus Deutschland und Japan thematisieren unterschiedliche Ortswechsel und damit die verbundene Reflexionen von Raum- und Zeitgefühl. Es findet eine Auseinandersetzung mit Orten, Zeiten und Menschen statt, die einem fremd und verrätselt erscheinen.

what humanity taught, Still 2025 ©Karla Kracht
what humanity taught, Still 2025 ©Karla Kracht
yume - dream, Still 2022 ©Makiko Nishikaze, VG Bild-Kunst Bonn 2026
yume – dream, Still 2022 ©Makiko Nishikaze, VG Bild-Kunst Bonn 2026
Our House, Still, 2006 ©Stock’n Wolf & Ritterskamp
Our House, Still, 2006 ©Stock’n Wolf & Ritterskamp

Programm

SIE. EINE ANDERE.
Alexander Bunk, 2026
Während Hände eine Frucht schälen, entfaltet sich im Hintergrund ein lyrischer Monolog. Ein Film über Öffnung, Zeit und die langsame Verschiebung des Selbst.

OSAKA-BERLIN: 2 Places 1 Time, 2 Times 1 Place
GUP-py, 2016
Die Video-Collage führt die Stadtlandschaften von Berlin und Osaka zusammen. Berlin ist die Wahlheimat der Künstlerin, Osaka die Stadt ihrer Kindheit. Trotz der großen Entfernung findet man in beiden Städten ähnliche Perspektiven.

what humanity taught
Karla Kracht, 2025
Wie würde eine Künstliche Intelligenz Traditionen und Mythen in einer Welt, in der es keine Menschen mehr gibt, neu interpretieren? »What Humanity Taught Us« wirft mit bezaubernden Bildern einen faszinierenden Blick aus einer fernen Zukunft auf unsere Gegenwart.

1980. Another failed revolution
Karla Kracht, 2019
Gwangju 1980: Eine Revolution in Südkorea, von den nationalen Medien zum Schweigen gebracht und vom Militär mit brutaler Gewalt niedergeschlagen.

Mariage Photo Document 
Hanako Miyamoto, 2021

Matsubara
Hanako Miyamoto, 2021
In meinen Arbeiten setze ich mich mit schwierigen Beziehungen innerhalb meiner Familie auseinander.

ani-mal-show
Makiko Nishikaze, 2024
Die Performance ist eine Choreographie mit verschiedenen Körperteilen. Musik ist aus “my songs”, elektroakustische Komposition, basierend auf Improvisation mit Clavichord und Stimme.

yume – dream
Makiko Nishikaze, 2022
Beobachtungen von unterschiedlichen bewegten Objekten und Situationen.Es gibt keine Handlung. Das Video lädt ZuschauerInnen zu eigenen Assoziationen ein.

Our House
Stock’n Wolf & Ritterskamp, 2006
„Our House“ von Stock’n’Wolf & Ritterskamp ist ein rasanter Querschnitt durch 40 Jahre Kunst-Performance-Geschichte mit Timm Ulrichs, Niki de Saint Phalle, Chris Burden, Marina Abramović, Joseph Beuys, Linda Montano & Tehching Hsieh u.a.

Ball der Künstlerinnen 2025
Ball der Künstlerinnen 2025

… ist das Motto des diesjährigen Künstlerinnenballs. Lasst uns das Mensch-Sein erhalten und feiern.
Bucht jetzt eure Tickets für den 8. November – wenn es wieder heißt: Let´s have a ball!

Wie die letzten beiden Male findet der Ball der Künstlerinnen wieder im Camaro-Haus, in den Räumen der historischen Mal- und Zeichenschule unseres Vereins, statt. Beginn 20 Uhr und Einlass ab 19 Uhr. Es gibt viel Programm, Getränke sowie köstliches Fingerfood! Das Publikum wählt sein favorisiertes Kostüm und der erste Platz gewinnt eine Woche in Südfrankreich!

Live Musik und Performance von Schnaftl-Ufftschik der Worldmusic-Brassband aus Berlin sowie La Fille Allumette Chansons und Live Painting aus Montpellier … und es legt auf: Miss Vergnügen aus dem Eschloraque!

Das jetzige Camaro-Haus war der Ort der ersten Kostümfeste des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867. Der erste Ball der Künstlerinnen fand als Gegenstück zu den absurd prächtigen Hofbällen der späten Wilhelminischen Zeit statt, die im krassen Widerspruch zu den Lebensverhältnissen der übrigen Bevölkerung standen. Wir kennen die Bälle von den Bildern Adolph von Menzels und von denen des berüchtigten Direktors der Hochschule der Künste Anton von Werner, der den Frauen den Zugang zum Studium verweigerte und dessen Haus sich heute noch auf der anderen Straßenseite der Potsdamer Straße befindet. Dieser Ball ist also unter der Direktion von Käthe Kollwitz allen Konventionen zum Trotz, als freier Maskenball erfunden worden. Frauen verkleideten sich, Männer waren als Frauen willkommen. Es sollte der Zeit und „trotz alledem“ etwas Freudvolles entgegengesetzt werden.

In diesem Sinne verstehen wir auch unser Fest, in diesem „Heute“, in dem sich kleine und große Mächte gewaltsam die Welt neu aufteilen und in der die Menschlichkeit eine immer kleinere Rolle spielt. Unser Maskenball ist ein Riesenerfolg, die Leute kommen kostümiert, sind froh, verrückt und skurril, insgesamt eine riesengroße Freude und darum geht es hier schließlich… zusammenhalten und mit viel Fantasie und ohne Prunk miteinander Freude haben !

Aktueller Artikel der Berliner Morgenpost: Ball der Künstlerinnen als Erbe rebellischer Malerinnen – weil Kunstakademien ihnen verwehrt waren, gründeten Frauen eine Malschule in Berlin-Mitte. Das Haus ist noch erhalten, ebenso der Gründer-Spirit.

Ball der Künstlerinnen 2025 | Trailer

Die am Programm beteiligten Performer:innen haben freien Eintritt. Der reguläre Eintritt ist 40 € (Familienmitglieder 35€) und enthält alkoholfreie und Begrüßungsgetränke sowie Fingerfood. GOOD NEWS für alle mit einem schmalen Geldbeutel: Ihr zahlt nur 20€ und bringt selbst Fingerfood mit.
Auf Nachfrage öffnet am Sonntag den 26. Oktober von 15 bis 19 Uhr ein Kostümatelier in der Camaro Stiftung.

Anmeldung zum Ball bitte so bald wie möglich unter info@camaro-stiftung.de

Camaro Haus, Potsdamer Str. 98A, 2. Hinterhof, 3. Etage -> Mehr zu Programm und Tickets
Durch die Teilnahme an der Veranstaltung erklären Sie sich mit der möglichen Veröffentlichung von Bildmaterial, auf dem Sie abgebildet sind, einverstanden.
Let´s have a ball!

Foto: Galya Feierman
Ingeborg Lockemann, Elke Mohr, Two in the field, Borkheide/Brandenburg, 2025, Digitaldruck, 70 x 105 cm
Ingeborg Lockemann, Elke Mohr, Two in the field, Borkheide/Brandenburg, 2025, Digitaldruck, 70 x 105 cm

Ricoh Gerbl & Ingeborg Lockemann/Elke Mohr
01. – 23.11.2025

rethink-Ricoh-Gerbl25
©Ricoh Gerbl 2025

Vernissage: Freitag, 31. Oktober um 18 Uhr
Begrüßung: Kathrin von Woisky, VdBK1867 Vorstand
Einführung ins Thema: Ricoh Gerbl, Ingeborg Lockemann/Elke Mohr

Lesung: Donnerstag, 13. November um 19 Uhr
Ricoh Gerbl liest Texte aus ihrem literarischen Blog „Bitch-Up“
ricohgerbl.de *Info siehe unten

Finissage: Sonntag, 23. November von 14–18 Uhr
Artist Talk: 16 Uhr mit Dr. Anna-Lena Wenzel, Autorin und Kuratorin, und den Künstlerinnen: Ricoh Gerbl & Ingeborg Lockemann/Elke Mohr. Wir feiern die Finissage mit einem EXTRA Glas Prosecco.

Für die Ausstellung How to rethink ‚Begegnung‘ geht die Gruppe dem Gedanken darüber nach, wie Begegnungen uns formen und beeinflussen.

Lockemann/Mohr beschäftigen sich in der Fotoserie „Paintings“ mit bekannten Malereimotiven, die Menschen in Bezug zu Landschaften zeigen. Dabei aktualisieren sie die dort gesehenen Figurenkonstellationen und transferieren sie in gegenwärtige ländliche oder urbane Alltagslandschaften.

Solar_Lockemann_Mohr
Ingeborg Lockemann / Elke Mohr, Paintings, Solar II, Weesow-Wilmersdorf/Brandenburg, 2025

Ricoh Gerbl präsentiert zur Ausstellung How to rethink ‚Begegnung‘ KI-generierte Fotografien, die Momente des Scheiterns sichtbar machen. Sie untersucht alltägliche Situationen, in denen man unvermittelt an Grenzen stößt – ohne dies beabsichtigt zu haben.

Ricoh Gerbl, Rethink Begegnung, Laserdruck, 42 x 59 cm, 2025
Ricoh Gerbl, Begegnung 2, Laserdruck, 2025

Begegnung erscheint dabei als fragiles Geschehen, in dem auch das Unerwünschte Raum erhält. So kann auch Depression als Begegnung verstanden werden: als Konfrontation mit dem Moment, in dem Funktionalität versagt. Gerbls fotorealistisch generierte Bilder machen Stimmungen des Bruchs sichtbar – und eröffnen neue Formen des Denkens über Begegnung.

©Ricoh Gerbl, 2025
Ricoh Gerbl, Begegnung 1, Laserdruck, 2025

Links zum Künstlerinnenverzeichnis des VdBK1867:
Ingeborg Lockemann und Elke Mohr.
Ricoh Gerbl

Pressemitteilung

13. November um 19 Uhr:
Ricoh Gerbl liest aus ihrem literarischen Blog „Bitch-Up“

„Bitch“ – ein Schimpfwort, das Frauen häufig an den Kopf geworfen wird. Ricoh Gerbl eignet sich in ihrem Blog dieses abwertende Wort an und wandelt es um. Sie erweitert es um zwei Buchstaben: „up“. Damit ruft sie die Assoziation zu „stand up for“ – sich für etwas einsetzen – wach.

Von Dezember 2020 bis Oktober 2024 veröffentlichte Gerbl jeden Monat – immer am 13. – elf Mikrotexte. Darin zoomt sie in Alltägliches hinein, dehnt die Zeit und schafft Momentaufnahmen unterschiedlichster Art. Die Texte sind Begriffen wie Alltag, Wünsche, Lebensentwürfe, Kultur oder Abgehört zugeordnet und durchnummeriert.

Gerbl geht es beim Schreiben darum, instabile Situationen und schwer durchschaubare Verfangenheiten schriftlich festzuhalten. Lassen Sie sich überraschen – zum Nachdenken bringen, vielleicht auch zum Lachen.

rear window © Ina Bierstedt 2023
Foto: © Ina Bierstedt 2023

22.08. – 21.09. 2025 
Künstlerinnen und Künstler: Ina Bierstedt (D), Bettina Carl (CH/D), Valentin Hauri (CH), Anna Mészáros (HU), Lada Nakonechna (UKR), Janosch Perler (CH)
Kuration:
CAPRI Berlin (Bettina Carl und Ina Bierstedt)

Vernissage: Donnerstag 21. August 2025 um 18 Uhr
18:30 Begrüßung durch Zuzanna Skiba vom Vorstand des VdBK 1867 e.V. und kuratorische Einführung mit Bettina Carl

Öffnungszeiten: Do – Sa, 16 – 19 Uhr
Projektraum, Eisenacher Straße 118
10777 Berlin

Wenn wir auf ein Kunstwerk blicken, sehen wir einen fiktiven Raum, in dem verschiedene Zeiten zugleich Präsenz behaupten. Erinnerung formt sich ständig um, sie erzählt und erfindet sich selbst und in diesem Werden ist das Erfassen nicht leicht vom Verfehlen zu trennen. Die Positionen in REAR WINDOW beziehen sich auf Erinnertes, auf vermeintlich Bekanntes, das in Nachklängen und Umwertungen aktualisiert wird. Im Spannungsfeld zwischen Verlust und Begreifen lassen die Arbeiten ein neues Jetzt entstehen, das immer auch von seiner Vergänglichkeit zeugt.

Die Ausstellung vereint Zeichnung, Malerei, Video und Skulptur. So vielfältig wie die Medien sind die Biografien der beteiligten Künstler*innen: Mit Jahrgängen von 1990 bis 1954 gehören sie ganz unterschiedlichen Generationen an, sie stammen aus der Schweiz, Ungarn, Deutschland und der Ukraine und leben zur Zeit in Zürich, Berlin, Kassel und Biel.

CAPRI Berlin:

Von 2001-2006 leiteten die Künstlerinnen Ina Bierstedt, Bettina Carl und Alena Meier-Menzel in der Brunnenstraße in Mitte den Kunstraum CAPRI. Ohne jegliche Fördergelder realisierten sie dort 71 ortsspezifische, vorwiegend installative Projekte. CAPRI hatte von Beginn an ein professionell kuratiertes Programm, das auch internationale Kooperationen einschloss. 

Seit 2009 steht CAPRI Berlin für die Projekte, die Bettina Carl und Ina Bierstedt als kuratierende Künstlerinnen für verschiedene Institutionen konzipieren, darunter waren Gruppenausstellungen im Kunstraum Kreuzberg, in den Karlin Studios/FUTURA Prag, im Haus der Kunst der Stadt Brno und in der Studiogalerie des Haus am Lützowplatz Berlin.

© Texte: Bettina Carl, 2025

LADA NAKONECHNA: "Below Ground Level", 2024
Inkjet-Print, Graphit auf Papier, 40 x 60 cm
© Lada Nakonechna 2024
LADA NAKONECHNA: „Below Ground Level“, 2024
Inkjet-Print, Graphit auf Papier
40 x 60 cm
© Lada Nakonechna 2024
ANNA MÉSZÁROS: "Sill 1", 2022/2025 Beton, Pigmente, Aluminium, Holz ca. 24 x 23 x 100 cm © Anna Mészáros 2022/2025
ANNA MÉSZÁROS: „Sill 1“, 2022/2025
Beton, Pigmente, Aluminium, Holz
ca. 24 x 23 x 100 cm
© Anna Mészáros 2022/2025

Horse-and-Rainbow©Laura-Bruce-Heidi-Sill-2025-Ausschnitt
Horse and Rainbow, 2025 Buntstift, Graphit, Tusche, UltraSmooth Fine Art Paper auf Papier 30 x 42 cm © Laura Bruce und Heidi Sill, VG Bild-Kunst, 2025 (Ausschnitt)

Laura Bruce & Heidi Sill
04.04 – 04.05.2025

VERNISSAGE : Donnerstag 3. April um 18 Uhr, Begrüßung : VdBK1867_Vorstand
artisttalk : Donnerstag 10. April um 19 Uhr mit Nicola Kuhn, Kunstkritikerin, Redakteurin im Feuilleton des Tagesspiegel, Laura Bruce und Heidi Sill
FINISSAGE & Gallery Weekend : Sonntag 4. Mai von 14 – 19 Uhr
mit Prosecco und den Künstlerinnen

Für die Ausstellung Head to Head arbeiteten Laura Bruce und Heidi Sill gemeinsam an zwei großformatigen Zeichenbüchern mit circa 200 Blättern. Ein Jahr lang tauschten die Künstlerinnen die Bücher immer wieder aus, zeichneten mit Tusche, Aquarell, Kreide und verschiedensten Stiften übereinander, nebeneinander, miteinander und gegeneinander, bis sich stimmige Bilder ergaben.

Sie klebten Papiere aus ihren Fundus ein, führten das Durchscheinende der Rückseiten auf der Vorderseite fort und erzählen eigenwillige Geschichten, die sich teils auf der nächsten Seite fortsetzen oder abrupt enden. Ihre Handschriften sind verschieden, eine Autorenschaft nicht mehr eindeutig erkennbar, was das Buchprojekt mehr als spannend macht.

Einige Blätter wurden aus den Büchern ausgewählt und können als Editionen in der Ausstellung erworben werden.

Die Künstlerinnen Sill und Bruce zeigen in der Ausstellung auch solitäre Arbeiten und geben sich in ihren unterschiedlichen künstlerischen Charakteren die Hand. Ihre Zeichnungen und Collagen sind erzählerisch, figürlich, körperlich, hintersinnig und humorvoll. Sie konstruieren und dekonstruieren ihre und unsere Welt.

Link zu Laura Bruce im Künstlerinnenverzeichnis des Vereins der Berliner Künstlerinnen 1867.
Website Heidi Sill www.heidisill.de

Pressemiteilungen: VdBK1867_HEAD TO HEAD LAURA BRUCE & HEIDI SILL.2025
Pressemitteilung
Pressrelease