Fortsetzung jetzt! Teil 2

Zusammenschlüsse sind in der Kunst schon seit langem erfolgreich, wenn es darum geht, künstlerische Interessen zu vertreten und gemeinsame Ziele zu verfolgen. Dies gilt ganz besonders für den VdBK 1867 e.V., dem ältesten Berufsverband bildender Künstlerinnen, der sein 150-jähriges Bestehen mit einer vierteiligen Ausstellungsreihe feiert.

Anders als vor 150 Jahren scheinen die formalen Voraussetzungen für eine Gleichstellung der Geschlechter zu Beginn des 21. Jahrhunderts erfüllt zu sein. Dennoch sieht die Realität im Kunstbetrieb nach wie vor anders aus. Vor diesem Hintergrund verbindet die Mitglieder des VdBK ein Bedürfnis nach Austausch und Vernetzung, um die Arbeit von Künstlerinnen in stärkerem Maße öffentlich sichtbar zu machen.

Während Teil 1 der Ausstellungsreihe den historischen Rückblick ermöglicht, so geben die Teile 2 bis 4 Einblick in die Arbeit der 30 derzeitigen Mitglieder des Vereins.

In der Kommunalen Galerie Berlin umspannen Arbeiten von acht Künstlerinnen in den Medien Malerei, Collage und Installation thematisch ein weites Spektrum: von Fragen zu Erinnerung und Vergessen, zu Technologiekritik und Utopie über kulturelle Grenzüberschreitungen, symbolische Rückgriffe auf Mythologie oder Adaptionen kunsthistorischer Vorlagen bis hin zur Fokussierung materieller und formaler Aspekte. Die Ausstellung eröffnet so ein facettenreiches Feld zeitgenössischer künstlerischer Produktion.