1933-1945 dunkle Jahre im Nationalsozialismus

1933 Diffamierung der Frühjahrsausstellung im „Völkischen Beobachter“. Infolge der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten wird der Verein zwangsweise in die nationalsozialistische Kulturpolitik eingegliedert. Ausgrenzung der jüdischen Künstlerinnen Fanny Remak, Julie Wolfthorn, Alice von Niebelschütz, Gertrud Koref-Stemmler, Harriet von Rathlef-Keilmann, Edda Wiese-Knopf und Lotte Laserstein.

1935-1936 Das Vereinshaus wird zwangsversteigert. 1936 Satzungsänderung: Verlust der ordentlichen Mitgliedschaft aller nicht in der Reichskammer der bildenden Künste gemeldeten Künstlerinnen, die als außerordentliche Mitglieder weiter geführt werden können.

1940 Ehrenmitgliedschaft von Käthe Kollwitz.

Ab 1940-1943 Ankäufe auf den Vereinsausstellungen durch die Stadt Berlin, das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda, das Reichspostministerium und die Reichsfrauenführung. 1943 Zusammenarbeit mit der Reichsgemeinschaft Deutscher Künstlerinnen und Kunstfreudinnen (früher GEDOK).

1944 Zerstörung des Schul- und Vereinshauses mit dem Archiv durch einen Luftangriff.