1913-1933 für die erwerbstätige Künstlerin

1913 Der Verein veranstaltet eine Ausstellungsserie u.a. mit Werken von Dora Hitz, Eva Stort, Cornelia Paczka-Wagner, Elisabeth Schott, Aenny Loewenstein u.a.

1914 Die graphische Klasse von Ilse Schütze-Schur wird auf der Weltausstellung für Buchgewerbe und Grafik in Leipzig vorgestellt. Der Verein hat 732 Mitglieder, die Zeichen- und Malschule 260 Schülerinnen.

1919 Umbenennung in: Verein der Künstlerinnen zu Berlin.

1928/29 Charlotte Berend-Corinth und Käthe Kollwitz beteiligen sich an den Vereinsausstellungen.

1929 Einrichtung einer Bildhauerklasse unter der Leitung von Milly Steger. Ankäufe der Stadt Berlin auf den Vereinsausstellungen. Im Herbst findet die große Ausstellung „die Frau von heute“ unter der Schirmherrschaft von Katharina von Kardorff statt, Ausstellungsgast ist die französische Avantgardistin Marie Lauencin. Weitere Ausstellungsstationen sind: Magdeburg, Osnabrück und Kassel.

1930 Der Verein ist Mitglied im Bund deutscher Künstlerinnenvereine, dem Kartell der Vereinigten Verbände bildender Künstler e.V., dem Deutschen Staatsbürgerinnen-Verband e.V. und dem Stadtverband Berliner Frauenvereine.

1932 und 1933 Jeanne Mammen beteiligt sich an den Frühjahrsausstellungen.