1893-1912 Wege in die Moderne

1893 Der Verein beteiligt sich am „Frauenpavillon“ der Weltausstellung in Chicago. Er veranstaltet jährlich sehr erfolgreiche Kostümfeste und lukrative Weihnachtsmessen zugunsten der Pensionskasse.

Ab 1895 Vergabe von Reisestipendien.

April 1896, Herbst 1896 -Ende Mai 1898 Paula Modersohn-Becker studiert an der Zeichen- und Malschule bei Jakob Alberts, Curt Stoeving, Martin Körte, Ernst Friedrich Hausmann, Ludwig Dettmann, Max Uth und Jeanna Bauck.

1897-1903 Käthe Kollwitz wird Lehrerin für Grafik und Zeichnen an der Zeichen- und Malschule.

1898 Vereinsausstellung in der Akademie der Künste mit 199 internationalen Künstlerinnen, darunter Marie Bashkirtseff, Thérèse Schwartze, Sina Mesdag van Houten, Maria Philippina Bilders van Bosse, Tina Blau-Lang, Olga Boznanska, Vilma Parlaghy, Bertha Wegmann und Clara von Rappard.

Ende der 1890er Jahre Öffnung für die Belange der Frauenbewegung sowie für die Secessionsbewegung durch die Künstlerinnen Sophie Wolff, Julie Wolfthorn, Sabine Lepsius, Ernestine Schultze-Naumburg, Dora Hitz und die Secessionisten Philipp Franck, Hans Baluschek, Ludwig Dettmann, Martin Brandenburg, Ulrich Hübner, George Mosson und Franz Skarbina als Lehrer der Zeichen- und Malschule und als Ehrenmitglieder.

1901 Käthe Kollwitz zeigt „ein Weberaufstand“ auf der Vereinsausstellung in der Akademie der Künste.

1911-1912 Der Verein bezieht ein neues Haus am Schöneberger Ufer 38. Er erhält einen staatlichen Zuschuss von 5.000 Mark. 1912 Beteiligung an der Ausstellung „die Frau in Haus und Beruf“ des Deutschen Lyceum-Clubs.